Marko Schiemann
Das ist das Schlusswort! – Ich habe es mit meinem Kollegen Aloysius Mikwauschk noch einmal besprochen. Wir haben hierzu unterschiedliche Positionen vertreten. Ich habe von Anfang an die Position unterstützt, die der Vorsitzende der Domowina vorgetragen hat. Ich möchte aber darauf hinweisen, dass in der Berufsschulausbildung kein Sprachunterricht stattfindet. Es ist uns natürlich wichtig, dass Sorben möglichst wohnortnah eine Ausbildung erhalten, damit sie der Heimat nicht verlorengehen. Diesen Ansatz haben wir immer verfolgt; denn wir brauchen die Sorben in unserer Heimat; denn hier müssen sie mehr in den Vereinen tun. Ansonsten führt die Sorbische Fachschule im Berufsschulzentrum die Ausbildung für die Erzieherinnen überwiegend durch. Die sorbischsprachigen Angebote sind in Bautzen weiterhin möglich, sodass Kindergärtnerinnen dort mit unterschiedlichem Sprachniveau ausgebildet werden können. Ich würde mir wünschen, dass wir eine Möglichkeit finden – da schaue ich auch in Richtung des Staatsministers –, dass auch deutschsprachige Erzieherinnen die Möglichkeit hätten – vielleicht über die gleichen Möglichkeiten der sorbischen Sprachschule –, ihre Sprachkompetenz zu ertüchtigen. Dritte Vizepräsidentin Luise Neuhaus-Wartenberg: Herr Schiemann, Ihre Redezeit ist abgelaufen.
