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Jörg Dornau

AfD 10.02.2022 Sitzungen 7/45

Vielen Dank, Herr Präsident. Ich möchte kurz auf ökologische Landwirtschaft und konventionelle Landwirtschaft zurückkommen. Es geht nicht darum, irgendetwas gegeneinander auszuspielen. (Antonia Mertsching, DIE LINKE: Haha!) Ökologische Landwirtschaft hat ihre Berechtigung. Ich kenne sehr viele Biolandwirte, die dies mit Begeisterung und Berufung seit Jahrzehnten machen. Hut ab vor diesen Landwirten, denn die Produktion ist wirklich sehr schwierig. Aber man kann mit Bio eben nicht die Welt ernähren, nicht Deutschland und nicht Sachsen; so realistisch muss man sein. Wir leben in Deutschland, in Mitteleuropa. Gott sei Dank haben wir hier gute klimatische Bedingungen. Wir haben mit die besten Ackerböden dieser Erde. Das Bevölkerungswachstum steigt und es ist folgerichtig, dass Europa und damit auch Deutschland und Sachsen Nahrungsmittel exportieren. Das sollte nicht verboten sein. Warum nicht, wenn man damit eine Wertschöpfung erzielen kann? Konventionelle Lebensmittel sind mindestens genauso gesund wie ökologische Lebensmittel. (Antonia Mertsching, DIE LINKE: Aber nicht so ökologisch!) Wenn Sie sich einmal die Rückstandskontrollen, die Monitorings von Pflanzenschutzrückständen anschauen, so finden Sie in der Regel im Tausendstelgrammbereich „n.n.“: nicht nachweisbar. (Zuruf der Abg. Antonia Mertsching, DIE LINKE) Diese Pflanzenschutzmittel sind über Jahrzehnte geprüft worden. Die Erforschung und Entwicklung eines Wirkstoffes kostet heute über eine Milliarde Euro. Daran wird zehn, zwölf Jahre geforscht. Wie lange wurde denn an Vakzinen geforscht? In drei Monaten hat man dort etwas in eine Ampulle geschustert und mit einer Notfallzulassung Milliarden Menschen gespritzt; das muss man auch einmal sagen. (Beifall bei der AfD –

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