Ronald Pohle
Vielen Dank, Herr Präsident. – Es ist bei uns im Haus gelebte Praxis, dass man als Fraktionsredner seine persönlichen Befindlichkeiten hintenanstellt. Deshalb möchte ich jetzt aus aktuellem Anlass zunächst mit einem Zitat beginnen: „Was früher ein No-Go war, scheint inzwischen Normalität geworden zu sein, nämlich die Verweigerung, Fakten zu akzeptieren, die Verweigerung, andere Menschen mit Respekt zu behandeln.“ Ich zitiere jetzt kurz aus einer Veröffentlichung in meinem Wahlkreis. Das steht im Impressum Anzeiger, also die Vertreter von GRÜNEN. Ich zitiere: „Er“ – ich, Pohle – „kann doch keinen Mitarbeiter dulden, der ihn und damit die CDU als verfassungsfeindlich dastehen lässt!“ Ein weiteres Zitat: „… stellt Hufenreuther“ – das ist mein parteiloser Mitarbeiter, den man hier in die Öffentlichkeit zieht – „seinen Chef wahlweise als unzurechnungsfähig bloß, oder als jemanden, der vom Verfassungsschutz beobachtet werden sollte.“ Ich zitiere weiter: „Zittern beide vor der Stärke der AfD, fürchten sie, die Rechtsextremen könnten den Wahlkreis gewinnen und übernehmen daher lieber gleich selbst deren dumpfbackige, demokratiefeindliche Positionen?“ Das letzte Zitat: „Er fällt viel tiefer als Populisten-Pohle …“ – –
