Norbert Mayer
Nein. – Falls es wieder zu Schließungen von Schwimmhallen kommt, stehen Mutter und Tochter erneut vor dem gleichen Problem. Wir haben bereits im Ausschuss auf die aus unserer Sicht am Thema vorbeischrammende Antwort hingewiesen. Ist es nicht unsere Aufgabe als Volksvertreter, uns für nachvollziehbare Anliegen der Bürger einzusetzen und, wenn möglich, eine Lösung voranzubringen? Es wäre keine unlösbare Aufgabe für die CDU-Kollegen, hierüber noch einmal nachzudenken und auf eine Lösung pro Bürger hinzuwirken. Einzig die Kollegin der LINKEN konnte diesmal unsere Argumente nachvollziehen. (Rico Gebhardt, DIE LINKE: Wir können ja denken!) – Ja, manchmal klappt das auch, selbst bei Ihnen. – Für einige Kollegen der CDU scheint jedoch das von oben verordnete Mantra – wir reden zwar mit den Taliban in Afghanistan, aber niemals mit den Abgeordneten der AfD – bis in den Petitionsausschuss hineinzuwirken, selbst dann, wenn es um eine so unkomplizierte, so unpolitische Problemlage geht. Bürgernähe und Bürger ernst nehmen – davon wird gerade nach der Wahl sehr viel geredet. Belassen Sie es nicht beim Gerede! Ich fordere Sie auf, liebe Kolleginnen und Kollegen: Ziehen Sie den vorliegenden Bericht zur Petition 01253 zurück und suchen Sie eine Lösung, die auch als solche – als richtige – Lösung vom Bürger erkannt wird, eine Lösung, die dieser Mutter den nötigen Respekt entgegenbringt. Vielen Dank. (Beifall bei der AfD)
