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Henning Homann

SPD 21.05.2021 Sitzungen 7/31

Auf diese Frage antworte ich sehr gern. Wissen Sie, ich könnte es mir jetzt einfach machen und sagen: Ich bin gar nicht Mitglied der AGJF. Sie müssen nämlich sauber bleiben, denn ich bin Mitglied im Beirat der AGJF. (Zuruf von der AfD: Das ist ja nicht so schlimm!) Das ist etwas anderes. Und zwar geht es darum, dass man sich an dieser Stelle gegenseitig berät, mit Praktikerinnen und Praktikern. Wissen Sie, das Ergebnis davon ist, dass man, wenn man hier vorn steht, auch weiß, wovon man spricht. (Beifall bei der SPD, der CDU, den LINKEN, den BÜNDNISGRÜNEN und der Staatsregierung – Zuruf des Abg. Dr. Joachim Keiler, AfD) – Ich bin noch nicht fertig mit der Beantwortung, Herr Kollege. – Wenn Sie das hier so skandalisieren, dann sage ich: Sie können auf meiner Internetseite nachlesen, wo ich überall Mitglied bin. Es ist nicht der einzige Jugendverein, Jugendverband oder die einzige Organisation mit Kindern und Jugendlichen, wo ich mich engagiere. Ich bin zum Beispiel Mitglied bei den „Falken“. Sie finden das schlimm. Ich finde das gut, (Beifall bei der SPD, den LINKEN und der Staatsministerin Petra Köpping) weil ich mich gesellschaftlich engagiere. Ich bin doch nicht nur der Landtagsabgeordnete, sondern ich bin zivilgesellschaftlich organisiert wie fast alle meine anderen Kolleginnen und Kollegen, weil sich das so gehört als engagierte Demokratin und engagierter Demokrat. (Beifall bei der SPD, der CDU, den LINKEN, den BÜNDNISGRÜNEN und der Staatsregierung) Deshalb lassen Sie uns bitte auf das zurückkommen, was wirklich wichtig ist, nämlich die Kinder und Jugendlichen in dieser Zeit. Ich hatte bereits gesagt, dass sie einen wichtigen Beitrag geleistet haben durch solidarisches und verantwortungsvolles Handeln. Genauso gilt das für die vielen engagierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Kinder- und Jugendarbeit, in der sozialen Arbeit, die dabei geholfen haben, Kinder und Familien, die in dieser Krise unter Druck geraten sind, dabei zu unterstützen, gut durch diese schwierige Zeit zu kommen. Mit dem Sozialschutzpaket I und dem Sozialschutzpaket II auf Bundesebene haben wir dafür gesorgt, dass diese finanziell abgesichert sind. Das heißt, wir kommen nicht erst jetzt, und wir haben auf Bundesebene mit dem Aufholpaket und in der vorletzten Woche mit dem Kinder- und Jugendstärkungsgesetz wichtige Pfeiler eingeschlagen, um Kinder und Jugendliche aus dieser Zeit heraus zu unterstützen, ihren Weg zu finden. In Sachsen leisten wir auch unseren Beitrag. Wir haben gestern eine sehr große Anzahl kinder- und jugendpolitischer Maßnahmen im Landeshaushalt beschlossen, die genau jetzt etwas bewirken werden. Dazu gehört auch, dass wir die Kinder- und Jugenderholung mit 200 000 bzw. 300 000 Euro gemeinsam untersetzt haben. Gerade jetzt können wir sagen – und für ihre Initiative bin ich Kollegin Kuhfuß sehr dankbar –: Lasst uns diesen Sommer in den Blick nehmen. Lasst uns sagen: Dieser Sommer ist eine wunderbare Chance für junge Menschen, neu zu starten, sich mit ihren Freunden wieder zusammenzufinden, in ihren Verbänden, in ihren Vereinen. Lasst uns sagen: Kommt Leute, dies ist ein Sommer, der unvergesslich ist, denn er ist nach einer Krise und nach einer langen Zeit der Entbehrung. Abschließend sei gesagt: Ich bin sehr froh darüber, dass das eben nicht nur eine Aktuelle Debatte ist, sondern dass es sich hierbei um das Transparentmachen von konkreten politischen Plänen handelt. Diese besprechen wir hier gerade miteinander, um zu schauen, wie wir ein solches Sommerpaket noch auf den Weg bringen können. Deshalb noch einmal Danke für diese Debatte und Danke für die Beiträge – bis auf wenige Ausnahmen. Vielen Dank. (Beifall bei der SPD und den LINKEN)

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