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Antje Feiks

Die Linke 20.05.2021 Sitzungen 7/30

Wir haben mit Freude zur Kenntnis genommen, dass der Landwirtschaftsminister auf den Absatz und Vertrieb heimischer Erzeugnisse setzt. Das haben wir auch gestern ausführlich diskutiert. Das ist ein wichtiger Baustein in Richtung sozialökologischer Umbau und Weiterentwicklung unserer Regionen. Allerdings liegt hier der Fokus auf dem Absatz von Produkten vor allen Dingen über die Online-Vermarktung. Klar, es ist zeitgemäß, das online zu machen. Mit Sicherheit kommt man an diesem Weg auch nicht mehr vorbei, aber online ist eben nicht alles. Wir setzen mit unserem Antrag bewusst auf den Erhalt bzw. die Schaffung von stationären Läden, welche in Pilotprojekten gefördert werden sollen. Dort sollen aber mehr als Waren des täglichen Bedarfs oder regionale Produkte erhältlich sein. Wir wollen mit dem Dorfladenprogramm Orte schaffen, wo man sich treffen kann, vielleicht auch kleinere Versammlungen stattfinden können, ein kleineres Café ist, also unterschiedliche Standbeine vereint sind. Solche Läden können als Informationspunkte für diejenigen dienen, die keine Möglichkeit oder Lust haben, sich online zu informieren. Wir wollen mit dem Programm wieder dort Leben hinbringen, wo es jetzt keins mehr gibt. Dabei ist klar, dass die meist kilometerweit entfernte Konkurrenz auf der grünen Wiese ein Problem darstellt und man dem kaum standhalten kann. Das EU-Recht regelt aber sehr klar, dass der Staat dort subventionieren darf, wo sich der Markt zurückgezogen hat. Wir würden uns wünschen, dass das in Sachsen zumindest ausprobiert wird, und bitten deshalb um Zustimmung zu unserem Antrag. (Beifall bei den LINKEN) Dritte Vizepräsidentin Luise Neuhaus-Wartenberg: Vielen Dank. Herr Kollege Wähner von der CDU-Fraktion möchte dazu sprechen.

Alle Reden von Antje Feiks Protokoll ↗