Holger Gasse
Sehr geehrte Frau Präsidentin! Liebe Kollegen! Herr Dr. Weigand, ich wollte eigentlich nicht noch einmal sprechen, denn Frau Friedel hat wirklich ein nettes Schlusswort gesprochen; aber die Dinge, die Sie sagten, kann ich einfach nicht so stehen lassen. Es ist ein Problem, wenn man sich immer die Dinge herauspickt, die einem passen. Thema: Schulen in Präsenz grundsätzlich öffnen. Sie spielten auf die Anhörung an – Herr Prof. Kiess und Herr Prof. Berner waren hier –, haben aber nicht erwähnt, dass sie die Hygienemaßnahmen und eine Maskenpflicht, zum Beispiel im Grundschulalter, befürwortet haben. Damit hätten Sie ja wieder ein Problem gehabt. Auch mit den Tests hatten Sie ein Problem. – Punkt 1. Punkt 2: Lehrpersonal. Lehrer werden auch krank. Sie müssen in Quarantäne. Feste Gruppen bedürfen mehr Personal. All dies ignorieren Sie. Irgendwie erinnern Sie mich, Herr Dr. Weigand, in dieser Debatte an einen früheren Mitarbeiter meiner Pizzeria, der immer kluge Ideen hatte, was man besser machen könnte – vor allem die anderen – und was totaler Quatsch ist. Das waren in den Neunzigerjahren PC-Geräte, Internet und solche Dinge – alles totaler Quatsch. Als ich ihn nach meiner Wahl in den Landtag damit betrauen wollte, mein Unternehmen weiterzuführen, ihm mehr Verantwortung geben wollte, indem er Geschäftsführer werden könnte, dann waren es die Arbeitszeiten, die nicht mehr passten, und er hat gekniffen – mit einem kleinen Unterschied: Meinem Mitarbeiter hätte ich damals die Führung meiner Firma zugetraut. Sie in der Regierung würden mir Angst machen, denn das würde in ein wirkliches Desaster führen. (Beifall bei der CDU –
