Doreen Schwietzer
Sehr geehrte Frau Präsidentin! Sehr geehrte Damen und Herren! Frau Kliese, ein kleiner Einwurf: Unsere Männer in der Fraktion kochen Kaffee. (Sarah Buddeberg, DIE LINKE: Und machen Witze über häusliche Gewalt, wie wir vorhin gehört haben!) Frau Dr. Schenderlein hat es schon schön erörtert: Viele Frauen arbeiten in systemrelevanten Berufen, da müssen die Männer zu Hause bleiben, oder es wird die Arbeitszeit getauscht oder gewechselt. Wir sprechen heute über die Frauen in der Coronakrise. Wir sprechen über sie, weil sie unverzichtbare Leistungsträger unserer Gesellschaft sind. Die Frauen sind die Helden der Coronakrise. Warum? Was hat sich in der Coronakrise für die Frauen und Mädchen verändert? Warum geht es den Frauen schlechter? Ihnen geht es schlechter, weil sie wegen der Schließung von Kitas bzw. immer wiederkehrenden Schließungen von Kitas und Schulen ihre Kinder tagsüber betreuen, versorgen und unterrichten sowie gleichzeitig ihre Erwerbstätigkeit im Homeoffice erledigen müssen. Erste Vizepräsidentin Andrea Dombois: Gestatten Sie eine Zwischenfrage von Frau Kliese?
