Andreas Nowak
Vielen Dank, Frau Präsidentin. – Meine Damen und Herren! Liebe Kolleginnen und Kollegen! Zum Ende der heutigen Sitzung beschäftigen wir uns noch einmal mit einer der wichtigsten Branchen im Freistaat Sachsen. In der Automobilindustrie, in den Werken und bei den Zulieferern arbeiten um die 100 000 Menschen, und mit Porsche, BMW und Volkswagen haben gleich drei große Hersteller ein Werk in Sachsen. Drei Hersteller gibt es sonst in keinem anderen Bundesland. Ohne Zweifel verdient Sachsen den Begriff „Automobilland“ zu Recht. Die Branche steckt aber nicht erst seit Corona in einem tiefgreifenden Transformationsprozess. Die Entwicklung der Weltmärkte zu sehr viel diversifizierteren Antriebstechnologien erfordert auch bei uns Anpassungen in bisher unbekannten Ausmaßen. Unsere Aufgabe wird sein, das Autoland Sachsen zu einem Vorreiter für neue Mobilitätstechnologien zu entwickeln. Das Auto der Zukunft wird digital agieren, autonom oder teilautonom fahren und einen umweltfreundlicheren Antrieb haben. Dabei wird es weltweit immer unterschiedliche Märkte geben, und nur wenige Branchen sind derart Weltmarkt-getrieben wie die Automobilindustrie. Eine nationale Betrachtung ist da de facto nicht möglich. Die großen Metropolen Asiens werden ihre Probleme mit der Luftverschmutzung weitestgehend über elektrisch angetriebene Autos lösen. Dabei wird die Batterieelektrik genauso eine Rolle spielen wie die Brennstoffzelle im Wasserstoffauto. Synthetische Kraftstoffe werden Verbrennungsmotoren
