René Hein
Eine Sache möchte ich gern noch anbringen, Kollege von Breitenbuch hat es gesagt: Es betrifft das Problem der Liquidität der Privatwaldbesitzer. Die Förderrichtlinien sind da, keine Frage. Ich hoffe, sie werden noch verbessert. Aber sie müssen das erstens vorfinanzieren und zweitens bekommen sie ein Viertel nicht gefördert. Wie gesagt, das Geld, das sie investieren, können sie selber in keiner Weise mehr ernten. Das liegt in der Sache. Hier sollte vonseiten der Staatsregierung eine Möglichkeit geschaffen werden, dass wir die Klein- und Kleinstwaldbesitzer entsprechend fördern. Ich denke, es gibt Möglichkeiten. Das wäre eine sinnvolle Sache. Wie gesagt: Liquidität. Eine dritte Sache, die mir als solche wichtig ist: Forstbetriebsgemeinschaften sollten stärker einbezogen werden. Ihre Aufgabe ist die fachliche Beratung der Leute, die damit relativ wenig zu tun haben, und sie sollten so gefördert werden, dass sie dem entsprechen können. Sie beginnen in Sachsen langsam zu zerbrechen und können ihrer Aufgabe nicht mehr gerecht werden. Es ist aber zwingend notwendig, da 40 % Staatswald sind. Das läuft. 60 % sind Privatund Kleinstwälder, Körperschaftswälder usw. Dort sieht es etwas trüber aus. Wenn man durch die Wälder fährt, ist es egal, ob es Privatwald oder Staatswald ist. Man will dort keine Brachflächen haben. Trotz alledem erklären wir als AfD-Fraktion die Zustimmung, weil wir der Meinung sind, dass jeder Euro, der in den Wald gesteckt wird, ein sinnvoll verwendeter Euro ist. Wir hoffen, dass der Staatsforst mit dem Geld sinnvoll umgeht, es sinnvoll verwendet und vielleicht den Privatwaldund den Klein- und Kleinstwaldbesitzern im Rahmen seiner Möglichkeiten Unterstützung gewährt. In diesem Fall danke ich für Ihre Aufmerksamkeit, Ihnen auch, Herr Gebhardt. (Beifall bei der AfD)
