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Christoph Rudolf Schaufert

AfD 16.09.2026 Sitzungen 17/51

Sehr geehrte Frau Präsidentin! Verehrte Kollegen Abgeordnete! Liebe Saarländerinnen und Saarländer! Der Antrag und auch das Anliegen, das von meinen beiden Vorrednern beschrieben wurde, sind sehr wichtig. Führt man sich die Karte vor Augen und blickt darauf, wie diese Hochgeschwindigkeits- und ICE-Trassen in Europa und in Deutschland laufen, hängt das Saarland an einer dünnen roten Linie in Europa und in Deutschland. Das ist die beschriebene Achse über Saarbrücken weiter nach Kaiserslautern, Mannheim bis nach Frankfurt. Da muss mit Sicherheit einiges passieren. Der Kollege Hans hat eben auch schon trefflich gesagt, dass man die Achse Richtung Luxemburg bedenken kann und auch mitdenken soll. Ich sage sogar, wir müssen noch ein Stück weitergehen. Wir müssen auch darüber nachdenken, das ist im Moment eine der bestehenden Achsen, wenn man das in der Historie sieht - es gibt auch die Nahetalbahn, die über Saarbrücken, Neunkirchen bis nach Frankfurt führt -, dass man dort unter Umständen eine robuste Hochgeschwindigkeitsstrecke hinbekommt. Das sind wie gesagt alles Sachen, die man nicht von heute auf morgen und auch nicht für 5 Euro hinbekommt. Das sind große Infrastrukturprojekte. Wir haben heute viel gestritten. Aber man streitet viel über die Transformation in jeder Hinsicht, sowohl verkehrstechnisch als auch darüber, wo beim Automobil die Zukunft liegt. Die Bahn trifft bei mir immer auf Zustimmung. Seit der ersten Fahrt 1835 der Dampflokomotive Adler von Nürnberg nach Fürth hat die Bahn eigentlich immer für jede neue, sich ändernde Situation irgendeine Lösung gefunden und ist ein Verkehrsmittel mit Potenzial gewesen. Wir müssen aber sehen, dass die Bahn seit Jahrzehnten heruntergewirtschaftet wurde. Leider ist das auch etwas, das schon wieder mit den Regierungen unter den beiden Schwesterparteien nach Hause geht. Davon kann man sie nicht entlasten. Jetzt den Status quo zu sichern, ist schon einmal sehr wichtig. Wir müssen wie gesagt weiter auf die Bahn setzen. Abgesehen von der Trasse Saarbrücken über Mannheim nach Frankfurt sehe auch ich, was der Kollege Hans gefordert hat, dass nämlich die Richtung Luxemburg noch sein muss und vor allem die Nord-Süd-Verbindung über Neunkirchen - Mainz sowie Richtung Norden der Anschluss an die Rheintrasse. Das wäre notwendig. Es gibt viel, in das man investieren muss. Das sollten wir auch tun, aber wir werden uns bei dem Antrag trotzdem enthalten. - Ich danke für Ihre Aufmerksamkeit. (Beifall von der AfD.)

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