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Ulrich Commerçon

SPD 26.08.2026 Sitzungen 17/50

Liebe Kolleginnen und Kollegen, wenn es eines Beweises bedurft hätte, haben wir ihn jetzt wie- (Abg. Commerçon (SPD)) der erbracht bekommen. Ich habe mir das noch einmal angeschaut. Ich darf, Frau Präsidentin, wörtlich aus der damaligen Landtagsdebatte zitieren. Laut Plenarprotokoll vom 18.04.2018 sagte Dörr damals wörtlich: „Was aber unter keinen Umständen geht, ist, dass in dem gleichen Krankenhaus oder in der gleichen Abteilung Menschen mit übertragbaren Krankheiten, ansteckenden Krankheiten beziehungsweise mit schweren ansteckenden Krankheiten behandelt werden, die dann die anderen Kranken anstecken. (…) In der Schule haben wir die gleiche Situation. Wir haben in der Gemeinschaftsschule, wenn wir die Inklusion ernst nehmen und durchführen wollen, die Situation, dass Kinder beispielsweise mit Down-Syndrom zusammen mit anderen Kindern unterrichtet werden, die ganz normal, gesund sind.“ Meine sehr verehrten Damen und Herren eine solche Sprache ist verachtenswert. (Beifall von der SPD.) Deswegen muss sie an dieser Stelle auch zurückgewiesen werden. Liebe Kolleginnen und Kollegen, wir haben ein anderes Bild davon. Inklusion machen wir nicht für Kinder mit Behinderungen. Inklusion machen wir, weil wir diese Gesellschaft insgesamt nach vorne bringen können. Wenn es auch in dem einen Antrag wieder drinsteht - wenn ich das noch sagen darf, liebe Kolleginnen und Kollegen -, aber die Frage, wie viele Kinder sich in einer Schule und in einer Klasse in der Inklusion befinden sollen, kann ich nur mit einer Prozentzahl beantworten: Ich hoffe, es sind 100 Prozent. Das ist das Ziel, denn 100 Prozent aller unserer Kinder brauchen Inklusion. - Vielen Dank für die Aufmerksamkeit. (Beifall von der SPD.)

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