Heike Sylvia Winzent
Ich danke Ihnen, Herr Fraktionsvorsitzender. Es wird von Herrn Fraktionsvorsitzenden Dörr eine Kurzintervention angezeigt, die ich hiermit zulasse. Herr Dörr, begeben Sie sich bitte zum Saalmikro. Abg. Dörr (AfD) mit einer Zwischenbemerkung: Herr Commerçon, jetzt haben Sie schon wieder diese alte Kamelle aufgetischt, bei der man mich hier absichtlich missverstanden hat. Zuerst mal ist es nicht ehrenrührig, wenn man krank ist. Aber das hat mit meinem Bild nichts zu tun. Wenn man jemanden als krank bezeichnet, ist das für mich nicht ehrenrührig. Aber das habe ich nicht gemacht. Ich habe ein Bild gebraucht. Ich habe die Kinder verglichen mit der Situation von Kranken, dass man verschieden krank sein kann. Jemand hat meinetwegen den Arm gebrochen oder man hat Kopfschmerzen. Es gibt auch ansteckende Krankheiten. Man wird nicht hingehen und wird ansteckend Kranke mit anderen zusammentun. Das war das Bild, das ich für die Kinder gebraucht habe, die jeden Unterricht stören. Davon gibt es nur sehr wenige, aber ich habe sie auch erlebt. Das sind Kinder, die einen Unterricht absolut unmöglich machen. Diese Kinder kann man nicht mit den anderen zusammen unterrichten. Dieses Bild habe ich gebraucht. Was daran verkehrt ist, kann ich bis heute nicht feststellen, aber es wird immer wieder aus der Schublade herausgeholt, um mich und meine Erfahrung, die ich nun einmal habe, zu diffamieren. Ich habe mich für diese Sache eingesetzt. Ich habe das über Jahrzehnte mit Herzblut gemacht. Man sagt dies, um das zu zerstören und mir anzuhängen, ich hätte mit Behinderten nichts am Hut, mir würde nichts an ihnen liegen. Deshalb packt man diese schäbigen Dinge aus, die absolut nicht zutreffen. (Beifall von der AfD. - Abg. Haas (SPD): Sie haben das nur bestätigt. Danke!)
