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Christina Baltes

26.08.2026 Sitzungen 17/50

Vielen Dank, Herr Minister, für Ihren Redebeitrag. Der Minister hat die Redezeit um 7 Sekunden überschritten. Diese Zeit steht den Fraktionen nun ebenfalls zu. Es wurde aber zunächst eine Kurzintervention angezeigt und ich erteile dem Fraktionsvorsitzenden Herrn Josef Dörr das Wort. Abg. Dörr (AfD) mit einer Zwischenbemerkung: Herr Dr. Jung, Sie haben es bis zu fortgeschrittener Stunde geschafft, nicht zu entgleisen, dann sind Sie aber doch noch ausgerutscht. Ich will Ihnen erklären, dass ich in meinem Beruf, meine Kinder - das können einige Tausend mit ihren Eltern bezeugen - immer darauf hingewiesen habe, dass sie sich als normal zu betrachten haben und dass sie normal sind. Sie haben natürlich Schwächen, die habe ich zum Beispiel auch. Ich habe eine Brille, ich bin also sehbehindert. Viele von Ihnen sind ebenfalls sehbehindert, ich bin auch noch tanzbehindert und viele von Ihnen sind ebenso noch anderweitig behindert. In unserer Gesellschaft haben wir nun mal die Neigung, Personen an ihren Behinderungen festzumachen. Wenn man jemanden beschreiben will, sagt man: „Das ist der Blinde“ oder „Das ist der, dem das Bein fehlt“ und so weiter. Ich habe mein ganzes Berufsleben auch gegen diese Etikettierung gekämpft. Von mir werden Sie nie gehört haben, dass ich „Behinderte“ gesagt habe. Ich sage „behinderte Kinder“ oder „behinderte Menschen“. Es kann mir einmal durchrutschen, dass ich das Wort „Behinderte“ sage, aber normalerweise ist das nicht mein Sprachgebrauch. Wenn Sie hier behaupten, der AfD-Fraktion würde nichts an den behinderten Menschen liegen, dann ist das einfach nur unlauter. Ich will nun nicht nachprüfen, was Sie alles schon für behinderte Menschen gemacht haben, Sie können sich ja noch ein paar Monate beweisen. - Herzlichen Dank.

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