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Christina Baltes

20.05.2026 Sitzungen 17/48

Vielen Dank, Herr Löw, für Ihren Redebeitrag. - Herr Schaufert von der AfD-Fraktion hat eine Kurzintervention angezeigt. - Bitte! Abg. Schaufert (AfD) mit einer Zwischenbemerkung: Herr Löw, danke für Ihren Redebeitrag. Allerdings muss ich jetzt doch ein klein wenig ergänzen zu den technischen Details, die ich eben in meinem kurzen Vortrag nicht wirklich unterbringen konnte. Erstens: Natürlich stimmt es, Wärmebildtechnik und Infrarot sind erlaubt, aber nur mit diesen Vorsatzgeräten. Ich möchte schildern, was bei mir dann immer im Kopf ist: Sie zielen mit einem Zielfernrohr auf einen Bildschirm und damit auf ein lebendiges Wesen. Das ist zum Beispiel etwas, was an dieser jetzigen Regelung mich, und nicht nur mich, sondern viele andere Jäger stört. Wenn nur ein Bruchteil eines Millimeters an dieser Montage anders ist, schieße ich vorbei, verursache Leid und so weiter und so fort. Zweitens ist natürlich im städtischen Umfeld ein Büchsenschuss nahezu unmöglich. Einfach nur mal zur Erläuterung: Bei einem Luftgewehr, wie man es sich kaufen kann, hat das Geschoss 7,5 Joule Bewegung, also kinetische Energie. Zum Beispiel eine Jagdbüchse, wie ich sie verwende, eine 300 Winchester Magnum, hat die 600- bis 650-fache Energie, nämlich 4.600 bis 5.000 Joule an Bewegungsenergie. Das fangen Sie im städtischen Raum nicht auf. Dann ist allerdings die Tötungswirkung bei Pfeil und Bogen und beim Büchsenschuss eine völlig andere. Bei der Büchse basiert es auf hydrostatischem Schock mit der Wundkaverne und der entsprechenden Energieabgabe im Wildkörper, während es bei Pfeil und Bogen ein hämorrhagischer Schock ist. Durch die Rasierklingen, die mehr oder weniger an diesen Pfeilen montiert sind, ist der Blutverlust so stark, dass das Tier sehr schnell verendet. (Sprechen, Zurufe und Unruhe.)

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