Christina Baltes
Vielen Dank, Herr Scharf, für Ihren Redebeitrag. Es wurde eine Kurzintervention angezeigt von Herrn Dörr, benutzen Sie bitte das Saalmikro. Abg. Dörr (AfD) mit einer Zwischenbemerkung: Herr Scharf, schlimmer geht's nimmer. (Oh-Rufe von der SPD.) Ich habe eben bei dem frenetischen Klatschen das Gefühl gehabt, ich sei in einem bestimmten Palast, in welchem sage ich jetzt nicht. Hier ist Endstimmung, weil man weiß, das Klatschen wird in einem Jahr von dieser Seite etwas dürftiger sein. (Lachen bei SPD und CDU.) Wir sind nicht die Gruppe, vor der man Angst haben muss, nur weil wir versuchen, die Wahrheit herauszufinden. Wir sind vielmehr die Gruppe, in die die Menschen Hoffnung setzen. Wenn Sie nicht blind durch die Gegend gehen, sehen Sie, dass zum Beispiel in Sachsen-Anhalt 42 Prozent der Menschen die AfD wählen wollen, weil sie nicht mehr wissen, was sie tun sollen. Die anderen haben sie die ganze Zeit belogen und betrogen. (Zuruf von der SPD.) Sie versuchen mit dieser Veranstaltung, die Sache zu verbrämen und zu vertuschen. (Sprechen bei der SPD.) Es war doch auch schlimm, wie man mit dieser Angelegenheit umgegangen ist. Das war eine schlimme Sache und wir haben das Monat für Monat im Einzelnen aufgeführt. Wir haben uns beteiligt. Jetzt, nachdem alles vorbei ist, sollen wir bei jeder Applaudierveranstaltung dabei sein und applaudieren? - Das haben wir nicht nötig, aber wir werden dafür sorgen, dass noch herauskommt, wer was wann wo gemacht hat und was man daraus lernen kann. Man muss nicht unbedingt bestrafen, aber wir müssen herausfinden, was man daraus lernen kann. Die Antwort kann nicht sein, das Gesundheitssystem muss besser werden. Solche Allgemeinplätze brauchen wir nicht. Vielmehr müssen konstruktive und praktische Maßnahmen getroffen werden und dafür werden wir Vorschläge machen. Wenn wir an der Regierung sind, wird ein solches „Pleiten, Pech und Pannen“ nicht mehr in dem Maße passieren. Das verspreche ich. (Beifall von der AfD.)
