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Heike Sylvia Winzent

22.01.2025 Sitzungen 17/33

Ich danke Ihnen, Herr Kollege Ahr. Ich möchte allerdings darauf hinweisen, dass Sie noch 54 Sekunden Restredezeit gehabt hätten. (Abg. Ahr (SPD): Alles gut! - Heiterkeit bei der SPD.) Herr Kollege Thielen hat eine Kurzintervention angezeigt, die ich hiermit zulasse. Kollege Thielen, ich darf Sie bitten, zum Saalmikrofon zu gehen. Abg. Thielen (CDU) mit einer Zwischenbemerkung: Herr Kollege Ahr, Danke, dass Sie mir Gelegenheit geben, ein paar Punkte, die Sie hier betont haben, richtigzustellen. Keiner von uns ist gegen grünen Stahl, auch Friedrich Merz ist nicht gegen grünen Stahl. Das kam am Schluss bei Ihnen so rüber. Ich möchte das klarstellen: Herr Merz hat deutlich gemacht, dass er große Bedenken hat, dass wir am Anfang allein mit grünem Wasserstoff den grünen Stahl produzieren können. Das sind die große Bedenken, die er hat und die wir auch teilen. Deswegen haben wir, habe auch ich persönlich, immer wieder von Ihnen gefordert: Bekennen Sie sich zu allen Arten von Wasserstoff, damit wir die Wasserstoffindustrie im Saarland zum Laufen bringen! Dann sagen Sie doch mal, dass Sie kein Problem mit dem violetten Wasserstoff haben. Dazu hätten Sie gleich die Gelegenheit. Sie haben es bisher nicht geschafft, in einen Antrag zu schreiben, dass wir erst auf alle Arten von Wasserstoff zurückgreifen wollen, bevor wir auf den grünen Wasserstoff setzen. Das würde ich aber erwarten. Zum zweiten Punkt. Sie haben in Ihrer ersten Rede Begriffe wie fleißig, ehrlich und fair verwendet und vom fairen Lohn gesprochen. Alles andere dürfe nicht der Fall sein. Ich könnte Ihnen Beispiele von Jungunternehmen im Handwerk schildern, die versuchen, auf die Beine zu kommen, die drei oder vier Arbeitsplätze schaffen, Investitionen tätigen und die am Anfang einfach keinen Tariflohn, der ein höheres Niveau hat, zahlen können. Diese Leute stellen Sie in die Ecke, was sie aber nicht verdient haben. (Zuruf des Abgeordneten Ahr (SPD).) Doch, das haben Sie in Ihrer Rede getan. Schauen Sie sich das noch einmal an. Es geht um ein bisschen Selbstkritik. (Abg. Ahr (SPD): Sie haben nicht zugehört.) Ich habe zugehört. Hören Sie in die Rede rein. Vielleicht fällt es Ihnen auf. Sie können auch darauf antworten. Ich tue mich immer schwer damit, wie Sie manche Unternehmer bezeichnen. Das passt einfach nicht ins Bild. Wenn je- (Abg. Thielen (CDU)) mand Einzelunternehmer ist, dann zahlt er den Spitzensteuersatz. Dieses Geld soll in Investitionen fließen. Es geht hier nicht um die Reichsten in Deutschland. Es geht darum, dass man Investitionen ermöglicht. Da brauchen wir neue Wege. - Vielen Dank.

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