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Christoph Rudolf Schaufert

AfD 11.09.2024 Sitzungen 17/29

Sehr geehrte Frau Präsidentin! Sehr geehrte Damen und Herren! Verehrte Kollegen Abgeordnete! Lieber Herr Maaß, glücklicherweise habe ich mir eben von der knappen Redezeit etwas aufgespart, weil ich meinen Text über ein paar Seiten ein klein wenig kürzen musste. Leider ist das eine oder andere nicht wirklich rübergekommen. Ich bin froh, noch die Kurve zu einem dieser Punkte bekommen zu haben, bei dem ich ein bisschen abkürzen musste. Zu diesen kriegsähnlichen Waffen. Ich weiß nicht, ob Ihnen das Prozedere bekannt ist. Bevor eine halbautomatische Waffe für den zivilen Markt freigegeben wird, muss eine Sonderbegutachtung des BKA stattfinden. Das, was Sie vom Aussehen her als kriegsähnliche Waffe einfach mal so bezeichnen und als gefährlich definieren, hat vom BKA praktisch einen Freigabebescheid, dass das Ding keine Kriegswaffe ist, sondern vielleicht nur so aussieht. Einfach aufgrund des Aussehens legalen Waffenbesitzern das Leben schwer zu machen, geht einfach nicht. Ich habe mich lange mit den Entwürfen des Bundesrates wie auch mit dem Waffenrechtsverschärfungsentwurf aus dem Bundesinnenministerium beschäftigt. Das Einzige, was dort angeführt wird, ist diese Tat in Rotenburg an der Wümme von vorigem Jahr, bei der ein 32- jähriger Soldat vier Leute mit so einer Waffe, die kriegsähnlich aussieht, an zwei unterschiedlichen, 10 km voneinander entfernten Tatorten erschossen hat. Das kann mit jeder Schrotflinte oder sonst irgendwas passieren - so tragisch, wie es ist. Wenn das der einzige Grund ist, ist es Drangsalierung von Legalwaffenbesitzern. - Jetzt ist meine Redezeit leider zu Ende. Danke. (Beifall von der AfD.)

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