Christoph Rudolf Schaufert
Sehr geehrte Frau Präsidentin! Verehrte Damen und Herren! Liebe Kollegen Abgeordnete! Das ist ja der letzte Tagesordnungspunkt. Sieht man sich die beiden Anträge an, wie könnte man als einzige Oppositionsfraktion im Haus dagegen sein? Wie könnte man gegen Anträge wie „Ärztemangel ursächlich bekämpfen - Medizinische Versorgung nachhaltig sichern - Studienkapazität im Fach Humanmedizin gemeinsam ausbauen“ oder „Eine gute medizinische Versorgung im ganzen Saarland sicherstellen“ sein? Ich mache es kurz: Wir von der AfD werden beiden Anträgen zustimmen. Allerdings zeigt sich daran wieder einmal sehr schön, wie eben Politik betrieben wird: Auf der einen Seite weiß die CDU, nachdem sie nun seit knapp zwei Jahren keine Verantwortung mehr trägt, wie's halt geht. Wir könnten natürlich nun auch 200 zusätzliche Studienplätze fordern, das tun wir aber nicht. Auf der anderen Seite findet sich die SPD, die ihren Antrag ein bisschen vorsichtiger gestalten muss, weil ja die Möglichkeit bestünde, dass man den Worten auch Taten folgen lassen muss - und das passiert einfach nicht. Das Ganze ist einfach nur wieder ein Vorgang, der den Leuten sehr schön zeigt, wie versucht wird, Politik zu betreiben. Aber für uns von der AfD ist einfach nur wichtig, dass irgendetwas passieren soll, dass etwas geschehen muss. Deshalb stimmen wir beiden Anträgen zu. - Ich danke für Ihre Aufmerksamkeit. (Beifall von der AfD.)
