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Christoph Rudolf Schaufert

AfD 13.03.2024 Sitzungen 17/23

Sehr geehrte Frau Präsidentin! Meine sehr verehrten Damen und Herren! Verehrte Kollegen Abgeordnete! Werte Kollegen der friedensliebenden Fraktion! Der Tagesordnungspunkt, von dem die meisten Menschen, die meisten Menschenleben, tatsächlich betroffen sind, wird leider am Ende der Tagesordnung behandelt. Es ist vielleicht sogar der Punkt, an dem all unser Wohl und Wehe hängt, nämlich dem drohenden Krieg mit Russland. Ich will es heute wirklich ganz, ganz kurz machen. Wir hatten von Anfang an Recht. Wir sagten von Anfang an voraus, es wird eine Spirale geben, die sich immer schneller in Richtung Eskalation dreht, leider, wie es im Moment aussieht, sogar immer wahrscheinlicher bis hin zum nuklearen Armageddon. Auch wussten wir bereits vor zwei Jahren - und es zeichnet sich auch immer klarer für jeden ab, Waffenlieferungen hin oder her -, Russland wird den Krieg nicht verlieren, ob dies einem nun passt oder nicht. Selbst der Papst gewöhnlich nicht die erste Adresse in Militärfragen, kann sich dem Eindruck nicht entziehen und empfiehlt, dass Verhandeln doch jetzt eine Option sein sollte. Auch der CDU-Ministerpräsident Kretschmer aus Sachsen sieht das mittlerweile so, obgleich seine Motivation erkennbar nicht aus Einsicht oder dem Schutz von Leben und Gesundheit erwächst, sondern aus Panik vor dem Wahltermin am 1. September. Waffenstillstandsverhandlungen, nicht mehr und nicht weniger fordern wir hier heute erneut zum wiederholten Male. Waffenstillstand sofort und Verhandlungen jetzt! Noch gibt es etwas zu verhandeln. Noch ist einiges möglich, auch für die Ukraine. Vor allem ist es möglich, durch jeden Tag, an dem die Waffen früher schweigen, zahlreiche Menschenleben und Gesundheit wie Besitz und damit Zukunft zu erhalten. Appellieren Sie mit uns an die Bundesregierung: Waffenstillstand jetzt! - Ich danke für Ihre Aufmerksamkeit. (Beifall von der AfD.)

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