Christoph Rudolf Schaufert
Sehr geehrte Frau Präsidentin! Verehrte Damen und Herren! Werte Kollegen Abgeordneten! Das können wir eigentlich ganz kurz machen: Natürlich stellt sich die AfD diesem Antrag nicht in den Weg und stimmt natürlich mit. Das Einzige, was mich oder uns in der gesamten Fraktion irgendwo ein klein wenig traurig stimmt, ist, dass uns im Vorfeld in keiner Weise über irgendetwas in diese Richtung kommuniziert wird. Wir werden einfach komplett außen vor gelassen, auch bei Themen, die tatsächlich auf einen breiten Konsens in der Gesellschaft stoßen - wir vertreten immerhin einen gewissen Teil dieser Gesellschaft -, wo es keinerlei Diskussion gibt. Wir werden diesem Antrag zustimmen. Im Vorfeld wird aber nicht mit uns geredet. Der Antrag wurde zwei Mal eingereicht, zuerst von der CDU, dann hat die SPD gemerkt, dass sie sich gerne anschließt, daraufhin wurde der Antrag gemeinsam eingereicht. Aber mit uns redet überhaupt niemand. (Sprechen.) Das ist irgendwo ein Irrweg, der für Sie irgendwann ins Nichts führt, lassen Sie es sich gesagt sein. Das Problem ist, nehmen Sie uns ernst, nehmen Sie auch unsere Themen ernst und versuchen Sie nicht, uns ständig auszugrenzen bei allem Möglichen. Das wird doch nichts! Das müssen Sie inzwischen kapiert haben, nach zehn Jahren Umgang mit der AfD. Der Balken steigt und steigt, und zwar einfach durch solche Aktionen, indem man uns in wichtigen Sachen nicht miteinbezieht. Also, noch mal ganz kurz: Natürlich werden wir uns dem Antrag nicht verschließen und zustimmen. Aber die Tatsache, dass man uns im Vorfeld überhaupt nicht fragt, ist vom Demokratieverständnis her bedenklich. - Danke. (Beifall von der AfD.)
