Carsten Becker
Sehr geehrte Frau Präsidentin! Sehr geehrte Damen und Herren! Liebe Saarländer! Dunkle Wolken ziehen auf die saarländische Gastronomie und das Hotelgewerbe zu. Man schaue sich nur einmal an, was da alles kommt: Erhöhung der LKW-Maut, der Mindestlohn steigt im Januar, es kommt die CO -Steuer, 4 bis 5 Cent mehr für Diesel. Das sind alles Dinge, die auf die Lieferketten schlagen und früher oder später an die Endkunden weitergegeben werden. Wenn man dann noch sieht, wie Energiekosten explodieren, dann sind die Gastronomen wirklich nicht zu beneiden. Lebensmittel werden teurer, das Personal wird teurer, Energie wird teurer. Da müssen wir helfen. Es ist ja fast schon ein Novum, dass wir hier drei fast inhaltsgleiche Anträge, zumindest aber Anträge mit gleicher Zielrichtung haben. Ab dem 01.01. soll demnach die Erhöhung des Mehrwertsteuersatzes wieder auf 19 Prozent verhindert werden und über den 01.01. hinaus soll der verminderte Mehrwertsteuersatz beibehalten werden, um unseren saarländischen Gastronomen die Möglichkeit zum Überleben zu geben. Entsprechend werden wir nicht nur unserem Antrag, sondern auch den beiden anderen Anträgen zustimmen und hoffen, wie Herr Toscani es gesagt hat, dass auch die saarländische Landesregierung sich mit Schmackes in Berlin dafür einsetzt, dass wir zu einem vernünftigen Ergebnis kommen. - Vielen herzlichen Dank! (Beifall von der AfD.)
