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Petra Fretter

CDU 07.12.2022 Sitzungen 17/9

Ich nehme es zur Kenntnis. Ich möchte dazu sagen, dass das der vorherige Vorstand war. Wir sind alle über diese Vorkommnisse informiert. Jetzt ist ein neuer Vorstand da, mit dem ich in engem Austausch bin. Wir haben einen Bauplan vorliegen, es sind noch wenige Änderungen zu machen. Es wird dann einen Antrag an das Ministerium geben. Das wird wohl 2023 noch geschehen, und wenn nichts im Haushalt steht, kann auch da nichts bewilligt werden! (Beifall von der CDU. - Zuruf des Abgeordne- ten Jost (SPD).) Zweitens: Das Haus Eckert habe ich nur erwähnt, weil ich mich bei der Kostenschätzung von 400.000 bis 500.000 Euro für das Hundehaus an dem dortigen Dachausbau orientiert habe, der mit 200.000 Euro beziffert war. Dann kann man das auf einen Neubau insgesamt ja ungefähr ausrechnen. Ich habe auch in keiner Weise - und ich glaube, ich habe das auch nicht gesagt - dem Ministerium einen Vorwurf gemacht. Es ist für uns eine Forderung, dass wir hier erneut diese 400.000 Euro einstellen wollen, um es dem neuen Vorstand, der jetzt mit neuen, hochmotivierten Mitgliedern auf einem guten Weg ist, zu ermöglichen, dieses marode Hundehaus durch einen Neubau zu ersetzen, der absolut notwendig ist. Nicht mehr und nicht weniger. Dafür haben wir bisher ja auch immer sehr gut zusammengearbeitet. (Beifall von der CDU.) (Abg. Fretter (CDU)) Wir wollen die ehrenamtlichen Mitarbeiter des Tierheims unterstützen, wir wollen die Tierhaltung in artgerechter Umgebung ermöglichen, das haben die Tiere und auch die freiwilligen Engagierten mehr als verdient, liebe Kolleginnen und Kollegen. Wir wollen ausreichende Mittel für dieses neue Hundehaus nach aktuellem Standard und nicht ein paar Groschen für ein paar Hundehütten oder Ähnliches. Das müsste Ihnen, liebe Kolleginnen und Kollegen, doch auch eine Herzensangelegenheit sein. Deshalb bitte ich Sie um Zustimmung zu unserem Antrag und Aufnahme dieser 400.000 Euro für das Hundehaus im Tierheim Homburg. Kommen wir zum Schluss noch mal kurz zurück zu den doch sehr geringen Finanzmitteln für den Tierschutz. Es muss ein Umdenken erfolgen. Sie haben in Ihrem Abänderungsantrag ja großzügig die Mittel von 100.000 auf 150.000 Euro erhöht. Wir haben aber nicht nur Tierheime. Wir haben auch noch Tierauffangstationen, wir haben Vereine, Organisationen, Verbände, die alle ebenfalls tolle Arbeit für Haus- und Wildtiere, für unsere Kommunen, Landkreise, für unser Land und die Gesellschaft leisten und unsere uneingeschränkte Unterstützung verdienen. Tierschutz muss uns allen mehr wert sein, Tierschutz muss dem Ministerium einfach mehr wert sein, Tierschutz muss auch der SPD-Fraktion hier im Hohen Hause mehr wert sein. Uns ist er jedenfalls mehr wert. - Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit. (Beifall von der CDU.)

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