Katrin Eder
Herr Münster, nur ganz kurz: Sie wissen, es wurde gestern auch viel über KIPKI geredet. Das wollte ich jetzt nicht überstrapazieren, aber da gab es Geld für genau solche Maßnahmen, 25 Prozent für Klimaanpassungsmaßnahmen. Damit ist viel Entsiegelung, Sonnensegel, neue Fenster und auch neue Heizungen – moderne Heizungen können auch kühlen – vorgenommen worden. Es muss aber eben auch weitergehen mit KIPKI, und das passiert nicht. Das war unser Hinweis, zu sagen: Gebt da noch mal Geld rein. Natürlich wollen wir die Kommunen nicht gängeln, aber ich bekomme das schon in den Einrichtungen gespiegelt. Sie können zum Beispiel auch über ein Flächenmanagement in einer Kindertagesstätte Hitzeschutz betreiben. Wenn die mir dann sagen, wir würden uns schon gerne auch mit anderen Erzieherinnen und Erziehern zu dem Thema austauschen oder mit anderen Einrichtungen – Wie schafft Ihr das, einzelne kühle Räume zum Beispiel einzuplanen oder den Ernährungsplan umzustellen? –, dann nehme ich das schon ernst. Ich habe das gesagt, ich bin nicht die große Freundin von aktionistischen Gipfeln, aber ich glaube, dass der Austausch, wirklich niedrigschwellig und ohne jetzt gleich noch einmal dreistellige Millionenbeträge reinpumpen zu müssen – was wir perspektivisch schon machen müssen, glaube ich –, im Gebäudemanagement und Belegungsmanagement mit kleinen Maßnahmen sehr zielführend sein kann, um für den nächsten Sommer für Entlastung zu sorgen. (Beifall des BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN)
