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Joachim Paul

AfD 20.08.2026 Sitzungen 19/5

Absurd!) Also, ich kann es nicht anders sagen. Dann wird erzählt, so halb lapidar: Holz brennt bei 260 Grad, das kann alles gar nicht sein. – (Abg. Joachim Paul, AfD: Das wurde gar nicht gesagt!) Dann gehen Sie heute mal auf die Seite des DWD, des Deutschen Wetterdienstes, und schauen sich den Graslandfeuerindex an, dann werden Sie sehen, dass trotz der Niederschläge, die wir heute Nacht hatten, gestern und vorgestern, immer noch die Brandgefahr extrem hoch ist, denn in Ihrer Logik oder wie auch immer man das benennen will, (Vereinzelt Heiterkeit bei der SPD sowie des Abg. Dr. Christoph Gensch, CDU) haben Sie die ganzen Wiesenbrände, die auch oft der Grund sind, dass das Feuer übergreift auf die Wälder, komplett ausgeblendet. Man kann wirklich nur sagen, das war absolut daneben, was Sie dort gerade vorgebracht haben. (Beifall bei der SPD, bei der CDU und vereinzelt bei dem BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN – Zuruf von der AfD) Zweiter Punkt: Die Debatte heute betrifft in erster Linie Katastrophenschutz, aber natürlich, um das ganz klar zu sagen, ist es richtig, dass man dann natürlich auch über die vorbeugenden Ereignisse in den Wäldern sprechen muss. Ich erinnere mich gerne an die Enquete-Kommission zurück aus dem letzten Jahr. Da waren Sie noch nicht dabei gewesen, können Sie nicht wissen. Da war Regenrückhalt in den Wäldern immer eines der wichtigsten und zentralsten Themen. Deshalb: Heute so zu tun, als hätte das eine mit dem anderen gar nichts zu tun, ist völlig an den Haaren herbeigezogen. Man muss das Ganze natürlich aus einem Guss denken. Letzter Satz ist in der Debatte, weil die Zuständigkeiten heute auch wieder angesprochen wurden, so nach dem Motto „Kommunale Selbstverwaltung, das liegt nur bei den Kommunen“: Katastrophenschutz ist immer eine Kette aus allen zusammenspielenden Elementen, von der Kommune bis hin zum Land, bis zu allen anderen Trägern, die uns im Katastrophenschutz schützen. Ein Punkt ist mir noch einmal wichtig. Wir können die beste Vorsorge treffen, wir können den besten Fuhrpark aufbauen, wir können das beste Personal vorhalten, aber auch die Zivilgemeinschaft ist natürlich mit aufgerufen, dafür zu sorgen, dass sie sensibler mit solchen Lagen umgeht. Damit gehört natürlich auch dazu, dass man in dieser Jahreszeit aktuell kein Feuer im Wald macht, seine Zigarette nicht einfach mal so aus dem Fenster wirft und sein Auto eben nicht auf einem Stoppelfeld abstellt. Deshalb – darum sage ich das zum Schluss noch einmal –: Katastrophenschutz ist ein Zusammenspiel, eine Gesamtschau aller Menschen. (Beifall bei der SPD und bei der CDU – Zuruf von der SPD: Ja!)

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