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Joachim Paul

AfD 20.08.2026 Sitzungen 19/5

Ja, richtig!) Ich habe eine Kleine Anfrage zu dem Thema gestellt und bekam die Antwort, dass in Rheinland-Pfalz nicht die üblichen 7,8 Festmeter pro Hektar geerntet werden, sondern nur 3,2, also 40 Prozent davon. Über 20.000 Hektar Fläche sind stillgelegt. Da passiert also gar nichts. Da ist Urwald. (Unruhe bei der CDU) Naja, ich meine, die abgewählte Ministerin Eder hat bei völliger Ahnungslosigkeit größten Elan gezeigt, dabei aber vergessen, auf den 20.000 Hektar Stilllegungsfläche die von den Grünen erfundenen CO -Zertifikate zu verkaufen. Die hätten mindestens zweistellige Millionensummen in die Staatskasse gespült. Die fehlen uns auch. Die nicht durchgeführte Durchforstung im sogenannten Unterholz hat damit große Teile unseres Waldbestands waldbrandoptimiert. Dann kommt noch die Energiepolitik dazu, mit einer quadratkilometergroßen Verdichtung und ‑speicherung Versiegelung von Waldboden, die Wasseraufnahme und unmöglich macht. Das ist mir nicht eben draußen beim Kaffee eingefallen. (Zurufe von der SPD und der CDU) Ich zitiere den berühmtesten deutschen Förster, Peter Wohlleben aus der Eifel: Unsere heimischen Waldökosysteme brauchen im Sommer fast keinen Regen. Wenn der Boden intakt ist, also nicht verdichtet, kann er im Winter Niederschläge wie Regen und Schnee aufnehmen und speichern. – (Zuruf des Abg. Carl-Bernhard von Heusinger, BÜNDNIS 9 0/DIE GRÜNEN) Herr von Heusinger, Sie haben vorhin dreimal „Prävention“ gesagt. Zur Prävention von Waldbränden brauchen wir intakte Waldböden, eine standortgerechte Anpflanzung von klimaresilienten Zukunftsbäumen und eine stringente Durchforstung der Bestände. Wie ebenfalls auf eine Kleine Anfrage geantwortet wurde, wurde auf Kahlflächen „punktuell“ angepflanzt. Den Rest haben wir den Brombeeren überlassen. Wenn Sie mit einem Waldbauern sprechen, wird er Ihnen sagen, das ist keine zukunftsträchtige Baustrategie. Wenn Sie sich das bei den Grünen vielleicht so gedacht haben, dass Sie sagen, wenn wir keinen Wald pflanzen, (Glocke des Präsidenten) kann auch keiner abbrennen, ist das das eine. Für die nächste forstpolitische Debatte (Zuruf des Abg. Benedikt Oster, SPD) empfehle ich Ihnen: Schauen Sie in die Fachliteratur und nicht in die Kinderbücher von Robert Habeck. Danke schön. (Beifall der AfD –

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