Dr. Matthias Reuber
Sehr geehrte Frau Präsidentin, liebe Kolleginnen und Kollegen! Wir begrüßen den freiwilligen Zusammenschluss der beiden Ortsgemeinden Peterslahr und Eulenberg ausdrücklich. Zur Verbandsgemeinde Altenkirchen-Flammersfeld gehören neben der Stadt Altenkirchen aktuell noch 66 weitere Ortsgemeinden, und nach dem ersten Zusammenschluss im Jahr 2021 von Neitersen und Obernau wird die Fusion von Peterslahr und Eulenberg nun der zweite freiwillige Zusammenschluss innerhalb der Verbandsgemeinde sein. Die fusionierte Gemeinde wird künftig den Namen Peterslahr tragen, und Eulenberg wird dann als Ortsteil zu Peterslahr gehören. Als Land unterstützen wir diesen freiwilligen Zusammenschluss mit 80.000 Euro, und auch die Verbandsgemeinde Altenkirchen-Flammersfeld gewährt der neuen Ortsgemeinde eine Zuwendung. Der Wunsch der Ortsgemeinden zu dieser Fusion kam nicht überraschend. Erste Gespräche wurden bereits vor knapp 20 Jahren geführt, damals, wie wir heute sehen, aber noch ohne Einigung. Dabei arbeiten Peterslahr und Eulenberg seit vielen Jahren auf vielen Ebenen eng zusammen und haben zahlreiche Gemeinsamkeiten. Sie verbindet zum Beispiel seit langer Zeit das gemeinsame Kirchspiel, die Nutzung des Friedhofs oder die Jagdgenossenschaft. Vor diesem Hintergrund war es folgerichtig, dass im Jahr 2025 nach der Kommunalwahl 2024 erneut Gespräche von beiden Gemeinden aufgenommen wurden. Am 13. April dieses Jahres wurde die Fusionsvereinbarung in einer gemeinsamen Einwohnerversammlung vorgestellt und anschließend in beiden Gemeinderäten noch einmal beraten und ihr zugestimmt. Ich habe einige Gespräche mit kommunalen Vertretern vor Ort geführt. Dabei wurde immer wieder hervorgehoben, wie positiv, sachlich und konstruktiv der gesamte Prozess verlaufen ist. Ich möchte mich daher an dieser Stelle bedanken, vor allem bei den beiden Bürgermeistern der Ortsgemeinden, der Verbandsgemeinde, den Ratsmitgliedern, der Verbandsgemeindeverwaltung, aber auch den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern im Ministerium, die diese Gespräche mit geführt und damit Peterslahr und Eulenberg auf ihrem Weg unterstützt und begleitet haben. (Beifall der CDU und vereinzelt bei der SPD) – Da kann man mal klatschen. Nach dem freiwilligen Zusammenschluss der beiden Ortsgemeinden wird dann die Verbandsgemeinde Altenkirchen-Flammersfeld neben der Stadt Altenkirchen immer noch 65 weitere Ortsgemeinden umfassen. Als Wahlkreisabgeordneter wünsche ich mir, dass weitere Ortsgemeinden Gespräche über freiwillige Zusammenschlüsse aufnehmen. Vielleicht machen die beiden positiven Beispiele aus der eigenen Verbandsgemeinde anderen Ortsgemeinden Mut, miteinander ins Gespräch zu kommen und auszuloten, ob ein freiwilliger Zusammenschluss auch für sie eine gute Perspektive sein kann. Wir werden dem vorliegenden Gesetz zustimmen und damit dem Wunsch der Bürgerinnen und Bürger vor Ort folgen und wünschen der Ortsgemeinde Peterslahr mit ihrem Ortsteil Eulenberg alles Gute. Vielen Dank. (Beifall der CDU)
