Joachim Paul
So ist es!) und sitzt doch am Ende an den entscheidenden Hebeln. Wer das Wahlergebnis nüchtern liest, müsste erwarten, dass die abgewählte Partei kleinere Brötchen backt. (Abg. Joachim Paul, AfD: Ja!) Das Gegenteil ist aber der Fall. Ihr Juniorpartner hat es geschafft, sich trotz der historischen Niederlage mehr Posten und Einfluss zu sichern, als ihm das Votum der Wähler je zugestanden hätte. (Beifall der AfD – Zuruf von der AfD: Bravo!) Schlüsselressorts hier, abgesicherte Pöstchen dort. Versorgt wird die eigene Mannschaft – übrigens von den eigenen Genossen auch in den Medien kritisiert – und nicht das Land. Man verliert also die Wahl und gewinnt die Verhandlungen. Für die Bürger in Rheinland-Pfalz heißt das im Klartext: abgestraft an der Urne, belohnt am Kabinettstisch. Lieber Kollege Schweitzer, meine Hochachtung aber für die Arbeit, die Sie im Hintergrund für Ihre Fraktion geleistet haben. (Heiterkeit der Abg. Joachim Paul und Damian Lohr, AfD) Sie hingegen, Herr Ministerpräsident, haben anscheinend weder die Kraft noch den Mut, den roten Filz, der seit Jahrzehnten über Rheinland-Pfalz liegt, abzubauen und unverzüglich Fehlentwicklungen wie die Beamtenpensionen für Staatssekretäre und leitende Beamte zu korrigieren. Kein Wort dazu gestern in Ihrer Regierungserklärung. (Beifall der AfD –
