landtag-rlp.de ↗

Martin Haller

SPD 13.11.2025 Sitzungen 18/97

Sehr gut!) zum Beispiel Kinder mit Behinderungen, die besonders gefährdet sind. Ein Detail aus dem Bericht möchte ich in diesem Zusammenhang noch betonen. Zum Kinderschutz gehört, dass Fachkräfte gut ausgebildet sind und werden. Familienhebammen und Gesundheitsfachkräfte leisten einen extrem wichtigen Beitrag zum Kinderschutz. Deshalb ist es richtig, dass das Curriculum für die Qualifizierung zur Familienhebamme und Familien-Gesundheits- und Kinderkrankenpflegerin um Themen wie psychische Belastungen und seelische Gesundheit erweitert wurde; denn wer Belastungen schnell erkennt, kann Familien noch besser begleiten, wenn es schwierig ist. Liebe Kolleginnen und Kollegen, der Kinderschutz ist keine abgeschlossene Aufgabe. Er verändert sich mit unserer Gesellschaft. Neue Risiken, von psychischer Belastung bis zur digitalen Welt, verlangen neue Antworten. Darum begrüßen wir ausdrücklich, dass der Bund in seinem Koalitionsvertrag die Ausweitung der Frühen Hilfen auf Kinder bis zu sechs Jahre angekündigt hat. Klar ist aber auch, diese Unterstützung muss jetzt wirklich zügig kommen. Kinderschutz in Rheinland-Pfalz ist heute stark, weil wir ihn gemeinsam tragen – Land, Kommunen und Fachkräfte. Vieles ist erreicht, aber nicht selbstverständlich. Wir werden weiter daran arbeiten; (Beifall des BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN und bei der SPD) denn jedes Kind in Rheinland-Pfalz soll sicher, gesund und geborgen aufwachsen können, heute und morgen. Das ist nämlich ihr Kinderrecht. Vielen Dank. (Beifall des BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, der SPD und der FDP –

Alle Reden von Martin Haller Protokoll ↗