Thomas Barth
Herr Präsident, meine Damen und Herren! Der Leistungsgedanke ist sowohl für die Schule als auch für den Wirtschaftsstandort von zentraler Bedeutung, (Abg. Joachim Paul, AfD: Immerhin!) weil er individuelle Förderung, gesellschaftlichen Wohlstand und die Wettbewerbsfähigkeit eines Landes maßgeblich beeinflusst. Leistungsorientierung schafft Anreize, das individuelle Potenzial von Schülerinnen und Schülern zu entfalten und Talente unabhängig von sozialer Herkunft zu fördern. Sie ermöglicht Chancengleichheit und fördert sozialen Aufstieg, indem sie das Ziel verfolgt, jede Person zu optimalen Leistungen zu motivieren. Schulen, die Leistung in den Mittelpunkt stellen, leisten einen Beitrag zur Qualifizierung künftiger Fach- und Führungskräfte für die Gesellschaft. Ein ausgeprägter Leistungsgedanke trägt zur Steigerung von Produktivität, Innovation und Wettbewerbsfähigkeit bei und erhöht so den wirtschaftlichen Wohlstand eines Landes. (Beifall der CDU) Das bedeutet, um langfristig attraktiv zu bleiben, sind ein leistungsorientiertes Bildungssystem sowie gezielte Standortfaktoren wie gut ausgebildete Arbeitskräfte essenziell. Oder um es mit den Worten eines Mittelständlers zu sagen, den ich letzte Woche besucht habe: Wir müssen endlich aufhören, von Staats wegen Untätigkeit und damit Unproduktivität zu belohnen und zu fördern, wenn wir den Wohlstand in unserem Land erhalten wollen. (Beifall der CDU –
