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Gerd Schreiner

CDU 30.01.2025 Sitzungen 18/81

Frau Präsidentin, liebe Kolleginnen und Kollegen! Lieber Fabian Ehmann, das lasse ich nicht auf mir sitzen. Wir diskutieren hier Fakten. Weil Ihnen nichts Besseres einfällt und Sie sich an Ihre vorgefertigte Rede halten, werfen Sie uns hier Populismus vor. Ich finde es aller Ehren wert, dass auch Sie als Landeshaushaltsgesetzgeber sich darüber Gedanken machen, wie das Geld, das wir hier für Herdenschutz, für guten Erhaltungszustand und wofür auch immer ausgeben, reinkommt, und wir nicht nur an den Wolf, sondern auch an die Weidetierhalter denken, an die Menschen in diesem Land, die sich 365 Tage im Jahr bei schlechtem Wetter, dann, wenn wir hier im Trockenen und Warmen sitzen und irgendwelche Federn in die Luft blasen, um Schafe kümmern. (Beifall der CDU und der Gruppe FREIE WÄHLER) Es kann nicht sein, dass wir das einfach negieren. Das geht so nicht weiter. Der Erhaltungszustand des Wolfs ist gut. Europa hat sich bewegt. Wir drehen jetzt eine zweite Runde bei dem Landesjagdgesetz, weil es in der ersten Runde nicht funktioniert hat. Jetzt muss der Wolf ins Jagdrecht. Wenn Sie Herrn Kollegen Steinbach zugehört haben, dann haben Sie es gehört. Der ist doch schon viel weiter als Sie. Warten Sie einmal ab, was Herr Weber gleich sagt. (Heiterkeit im Hause) Jetzt ist es an Ihnen, Herr Kollege Ehmann. Jetzt ist es an Ihnen, einfach einmal über Ihren Schatten zu springen, so wie die Wölfe über einen Herdenschutzzaun nach dem anderen springen. Ich möchte nicht sehen, dass wir jede Woche acht tote Schafe irgendwo in der Zeitung haben. Ich fi nde das nicht lustig. Ich finde das überhaupt nicht lustig. Deshalb ist jetzt der Zeitpunkt zu handeln, bevor wir es bereuen. Vielen Dank. (Beifall der CDU und der Gruppe FREIE WÄHLER)

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