Martin Haller
Sehr gut!) Meine sehr geehrten Damen und Herren, ich habe im Jahr 1991 den Wunsch in der Familie geäußert, Landwirt zu lernen. Wir hatten schon jemanden in der Familie, der schon in der Ausbildung Landwirtschaft war, und ich bekam die Ansage aus der Familie heraus, wir müssen in die Hände spucken, damit künftig zwei Familien aus diesem Betrieb ihr Einkommen erzielen können. Ich stehe jetzt selbst vor der Herausforderung, dass mein Sohn diesen Wunsch äußert. Er hat auch dieses Funkeln in den Augen, diese Tradition, aber auch diese Verpflichtung und diese Nachhaltigkeitsgedanken fortzuführen. Wir müssen, gerade was Landwirtschaft und Weinbau anbelangt, Leitplanken in der Förderpolitik kreieren – ich konnte sie mit unserem Betrieb mit meinem Bruder in den letzten Jahren in Anspruch nehmen –, damit wir Ansätze finden, in der Landwirtschaft finanziell Investitionen auszulösen, damit die Sicherheit und die Zukunftsfähigkeit der Betriebe herzustellen und das Funkeln in den Augen der nächsten Generation weiterzutragen. Das ist mir am Abschluss dieses Haushaltspunkts noch einmal sehr wichtig. Wir müssen bei dem Thema „Bürokratie“ – ich bin dem Ministerpräsidenten sehr dankbar, die ersten Ansätze in Rheinland-Pfalz gefunden zu haben – dieses Funkeln in den jugendlichen Augen aufrechterhalten. Es darf nicht erlöschen. Vielen Dank. (Beifall der FDP, der SPD und des BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN)
