Markus Kropfreiter
Das war in der Vergangenheit!) Diese ganzen Ostministerpräsidenten haben immer das Geld genommen für ihre Stiftungen, alles von Russland bezahlt. Dass Sie damit kommen, ist schon absurd. (Beifall bei der AfD) Herr Kollege Klein, ich bin oft in Amerika. Ich meine schon, dass ich die amerikanische Innenpolitik verstehe. (Zuruf des Abg. Marcus Klein, CDU) Sie haben mit Ihrem Redebeitrag aber auch wieder gezeigt, dass Sie – es ist eigentlich vergleichbar mit Deutschland – solche Bedenken gar nicht ernst nehmen, alles immer ins Lächerliche ziehen. Ich stelle mir gerade vor, wie es wäre, wenn jetzt irgendeiner von der Trump-Administration diese Debatte verfolgt. (Zuruf des Abg. Florian Maier, SPD) Sie sprechen die ganze Zeit über transatlantische Beziehungen und wir müssten die pflegen. Ich sage jetzt einmal okay, bei Ihnen war das jetzt noch neutral, aber wenn ich mir das bei den Ampelvertretern ansehe, da trieft aus jeder Pore der Hass gegen den Präsidenten. Das sieht man Ihnen an, und dann sprechen Sie von Partnerschaft? (Zuruf des Abg. Daniel Schäffner, SPD) Wenn man sich einmal anschaut, wie Ihre Abgeordneten über den Präsidenten sprechen, wenn Herr Kollege Teuber in seinem Video Trump als „Horror“ bezeichnet und „höchst gefährlich“ und dann ein Hass- und Hetzvideo gegen den Präsidenten macht, (Zuruf von der AfD – Zuruf der Abg. Nina Klinkel, SPD) na ja, gut, dann kann ich mir vorstellen, dass die Amerikaner momentan kein großes Interesse an einer guten Partnerschaft mit uns haben. (Zuruf des Abg. Markus Kropfreiter, SPD) Wir als AfD haben sehr wohl ein Interesse, mit Partnern zusammenzuarbeiten, aber Sie verstehen das nicht. Sie tun das immer so ab und sagen, die AfD, Nationalismus, die wollen gar nichts haben, (Abg. Philipp Fernis, FDP: Doch, Geld aus Russland!) keine Partnerschaften. Das ist Quatsch. Wir wollen auch Zusammenarbeit in Europa haben. Wir wollen eben nur kein EU-Bürokratiemonster haben. Wir wollen ein selbstbestimmtes Land haben, (Zuruf des Abg. Markus Kropfreiter, SPD) und in den wichtigen Fragen wollen wir natürlich mit unseren Partnern zusammenarbeiten. Sie müssen aber auch einmal die Realitäten anerkennen, dass wir immer mit unseren Partnern, egal wie sehr oder wie wenig wir sie mögen, logischerweise in wirtschaftlichen Fragen immer in einem Wettbewerb stehen. Man kann das doch nicht einfach ausblenden. Grundsätzlich aber muss man – – – Ich möchte mich bedanken, dass Sie Wahlkampf in Amerika für Harris gemacht haben. (Abg. Nina Klinkel, SPD: Das ist eine neutrale Organisation! Das ist unfassbar, was Sie da sagen! – Zuruf von der SPD: Zuhören!) Anscheinend hat das dazu beigetragen, dass Trump gewählt wurde. Sie haben sicher Ihren Teil dazu beigetragen, dass Trump gewählt wurde. Dafür vielen Dank. Sie müssen sehen, wie es weitergeht. Sie sagen, vier Jahre Trump und dann wird jemand anderes gewählt. Wenn sich das manifestiert, dann ist es möglicherweise so, dass der künftige Vizepräsident in vier Jahren der republikanische Präsidentschaftskandidat wird und diese Wahl gewinnt. (Zuruf der Abg. Nina Klinkel, SPD) Aber Sie? – Sie bekennen sich gar nicht zur transatlantischen Partnerschaft. Nur weil Sie nicht verstehen, dass man auf der einen Seite die EU kritisieren kann, (Abg. Nina Klinkel, SPD: Sie wollten die Auflösung beschließen! – Glocke der Präsidentin) aber trotzdem, Sie werden das nie verstehen. Deswegen werden die Amerikaner Ihnen das zeigen. Die CDU hat selbst gesagt, die Amerikaner nehmen Ihren Kanzler gar nicht ernst. (Abg. Dr. Katrin Rehak-Nitsche, SPD: Was ist das für eine Debattenkultur!) Danke schön. (Beifall der AfD)
