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Gerd Schreiner

CDU 13.11.2024 Sitzungen 18/75

Herr Präsident, meine sehr geehrten Damen und Herren! Wenn ich höre, wie Sie sich geleitet von den Grünen als Landesregierung auf den Klimawandel vorbereiten, wird mir angst und bange. Wenn Sie so weitermachen, haben wir nämlich gerade nicht genug Wasser im Sommer, Herr Steinbach. Dann werden aus unseren Flüssen Wadis, weil Sie sich von der Ideologie der Grünen haben leiten lassen. (Abg. Carl-Bernhard von Heusinger, BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN: Hä?) Wir brauchen Kulturlandschaften. Wir brauchen Landwirtschaft für Essen und Trinken. Wir brauchen eine Wirtschaft, die Kapital erzeugt, damit wir überhaupt all diese Träume, die wichtig sind, umsetzen können. (Beifall bei der CDU – Zuruf der Abg. Pia Schellhammer, BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN) Noch etwas: Lieber Herr Kollege Ehmann, die Gemeinde Almonacid de la Cuba in Spanien wäre auch eine Erwähnung wert. Diese Gemeinde hat nämlich nicht unter der Flut gelitten. Wissen Sie warum? – Weil die Römer einen Damm gebaut haben, der bis heute hält. Weil die Römer gewusst haben, dass man Wasser zurückhalten muss. Seit 2.000 Jahren funktioniert das dort für die Landwirtschaft und die Sicherheit der Menschen in dieser Gemeinde. Nichts anderes wollen wir: Dass wir das Wasser, das so wertvoll ist, zurückhalten, damit es unsere Städte nicht zerstört, dass wir das Wasser, das so wertvoll ist, zurückhalten, damit wir es zum Trinken haben, damit wir es haben, um landwirtschaftliche Produkte zu erzeugen und damit es unsere Industrie hat, die nämlich auch Wasser braucht. (Beifall bei der CDU) Das sei mir vielleicht noch einmal zum Schluss gestattet zu sagen: Von dem Wasser, das wir verbrauchen, gehen 80 bis 90 % in die Industrie. Das brauchen die Unternehmen für die Kühlung und als Prozesswasser. Anpassung an den Klimawandel heißt für uns in Rheinland-Pfalz mit der starken chemischen Industrie, dass wir so viel Wasser auffangen, dass unser Mittelstand und unsere Industrie genug Wasser haben, um auch in Zukunft das ganze Jahr bei uns produzieren zu können und auch in Zukunft bei uns Wertschöpfung – nicht weniger, sondern mehr Wertschöpfung – erzielen können. Ja, wir brauchen ein nachhaltiges Wassermanagement, aber das ist leider viel mehr als die wohlgesetzten Worte dieses sogenannten Zukunftsplans. (Glocke des Präsidenten) Wir haben kein Erkenntnisproblem, wir haben ein Umsetzungsproblem. Sie wollen einfach nicht. Gut, dass Deutschland die Wahl hat. Ich danke Ihnen. (Beifall der CDU)

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