Martin Brandl
Genau!) Nehmen wir den Wirtschaftsstandort Kaiserslautern. Hier bilden wir Fachkräfte auf höchstem Niveau aus. Kaiserslautern hat sich einen Namen gemacht, wenn es um erstklassige Forschung und Ausbildung geht, und zeigt damit, welches Potenzial in unserem Land steckt. Doch hier liegt auch unser Kernproblem. Das Ausbilden gelingt uns, aber das Halten dieser Fachkräfte vielfach nicht. Viele gut ausgebildete Fachkräfte verlassen Rheinland-Pfalz, weil es an attraktiven Lebens- und Arbeitsbedingungen mangelt. Wie der IHK-Fachkräftereport deutlich macht, fehlt es an bezahlbarem Wohnraum, ausreichend Kinderbetreuung und einem gut ausgebauten öffentlichen Nahverkehr. Das sind entscheidende Faktoren, die darüber bestimmen, ob eine Region für Fachkräfte attraktiv ist oder eben nicht. Nicht nur das Halten der Fachkräfte ist so wichtig in diesem Zusammenhang, sondern auch das Gewinnen von Fachkräften; (Beifall der CDU) denn eine starke Wirtschaft, meine Damen und Herren, eine starke Industrie sind entscheidend für gute Ausbildung, sichere Arbeitsplätze, für Wohlstand und damit für gesellschaftliche Stabilität. Was macht aber die Landesregierung unter ihrem neuen Regierungschef just jetzt in dieser schwierigen Phase, in der die Wirtschaft steckt? – Sie kündigt an, unser Bundesland noch fünf Jahre früher als geplant, 2040, klimaneutral machen zu wollen. (Zuruf des Abg. Daniel Schäffner, SPD) Meine Damen und Herren, was nützt ein solcher Alleingang unseren Unternehmen, die im internationalen Wettbewerb bestehen müssen? Warum muss die Landesregierung ausgerechnet jetzt unsere mittelständischen Betriebe genauso wie Bürgerinnen und Bürger überfordern? (Beifall der CDU –
