Sven Teuber
Das haben wir doch gesagt!) die IQB-Studie zitieren. Sie dürfen dann aber auch die Verantwortung nicht von sich schieben – so wie ich es zumindest aus dem Protokoll der letzten Bildungsausschusssitzung vernommen habe – und die Frage stellen, welche anderen Akteure sich dieser Verantwortung annehmen sollen. Stellen Sie sich die Frage, was Sie für eine bessere Bildung unserer Kinder und die Unterstützung unserer Lehrkräfte an den Schulen tun können. Diese Frage tut not, meine Damen und Herren. (Beifall der CDU) Wir brauchen für die Kinder nicht deutscher Herkunft mehr als nur eine Sprachstandserhebung. Wir brauchen, wie im Januar dieses Jahres von uns beantragt, Intensivklassen, in denen diese Kinder die deutsche Sprache lernen, damit sie dann, wenn am Ende abgetestet ist und sie die Sprache können, wirkliche Startchancen in einer Grundschule haben. (Beifall der Abg. Marion Schneid, CDU) Wir brauchen die verbindliche Sprachstandserhebung aller Kinder, nicht nur der nicht deutschen, nicht nur der mit Migrationshintergrund, auch unsere Kinder können die Sprache vielfach nicht. Wir brauchen sie für alle Kinder. (Beifall der CDU – Staatsminister Alexander Schweitzer: Das sind alles unsere Kinder!) Wir brauchen dann die verbindliche Sprachförderung für die, bei denen Sprachstandsdefizite festgestellt werden. Dann können wir in der Grundschule starten, dann haben wir Bildungsgerechtigkeit für alle, dann können wir in Richtung Bildungskarrieren gehen. Bei denen, wo das nicht stimmt, wo auch Vorläuferfähigkeiten fehlen, wo wir das in der Kita merken, brauchen wir verpflichtend für alle ein Vorschuljahr, in dem wir Sprache zusätzlich lernen und den Kindern insbesondere die Vorläuferfähigkeiten beibringen. Unsere heute beantragten Bildungsansätze stehen für deutlich mehr Verbindlichkeit, und ich hoffe, dass das, was Sie eben gesagt haben, umgesetzt wird. In der Realität ist noch nichts angekommen, und wir haben es auch in den letzten Debatten noch nicht so gehört. (Beifall der CDU sowie des Abg. Dr. Joachim Streit, FREIE WÄHLER –
