Joachim Paul
Wir auch!) Wir Freie Wähler sind überzeugt, dass der Erfolg dieses Projekts nicht nur eine lokale Bedeutung hat, sondern auch als Vorbild für weitere Initiativen dienen kann. Es zeigt, dass das Leben junger Menschen durch gezielte Unterstützung und Förderung positiv beeinflusst werden kann. Deshalb befürworten wir solche Projekte und können die Erfahrungen aus anderen Bundesländern durchaus nutzen, um auch in Rheinland-Pfalz einen noch besseren Erfolg zu gewährleisten. An der Finanzierung sollte das Projekt nicht scheitern, und dafür müssen wir auch keine bestehenden Strukturen finanziell schwächen; denn die 165.000 Euro, die von der CDU für die Einführung eines ähnlich gelagerten Pilotprojekts veranschlagt werden, werden relativiert, wenn man sieht, dass jeder jugendliche Intensivtäter im Durchschnitt bis zum 25. Lebensjahr rund 1,7 Millionen Euro an sozialen Folgekosten verursacht. (Präsident Hendrik Hering übernimmt den Vorsitz) Jeder Euro an dieser Stelle hilft, ein Kind von einer möglichen kriminellen Laufbahn abzuhalten. Daher ist es sinnvoll investiertes Geld, eventuell sogar besser angelegt als in die drei Influencer, die zuletzt 100.000 Euro für SocialMedia-Werbung bekommen haben. (Abg. Nina Klinkel, SPD: Wovon reden Sie da?) – Ich rede von Rheinland-Pfalz.Gold. Da gibt es drei Influencer. (Abg. Nina Klinkel, SPD: Was vermischen Sie denn da gerade?) – Ich stelle nur das eine Geld neben das andere. (Unruhe im Hause) Wir als Freie Wähler wissen um die Verpflichtung der Politik zur Sicherheit und zum Wohl der Bürger. Ein Projekt ähnlich dem besagten „Kurve kriegen“ aus Nordrhein-Westfalen bietet eine Möglichkeit, diese Verpflichtung umzusetzen. (Anhaltend Unruhe im Hause) Die Förderung von Bildung, Betreuung und Integration junger Menschen steht im Mittelpunkt dieser Initiative und spiegelt somit unsere eigenen politischen Werte wider. Ich bin mir sicher, dass durch gezielte Interventionen und präventive Maßnahmen die Lebenswege von Kindern unter 14 Jahren positiv beeinflusst werden können. (Zuruf der Abg. Nina Klinkel, SPD) Lassen Sie uns gemeinsam weiterhin und noch mehr an der Gestaltung einer sicheren und unterstützenden Umgebung für unsere jüngsten Mitbürger arbeiten. (Abg. Nina Klinkel, SPD: Nichts außer Plattitüden!) Wir werden dem Antrag der CDU deshalb natürlich zum Wohl unserer Kinder zustimmen. (Abg. Nina Klinkel, SPD: Plattitüden!) Vielen Dank. (Beifall der FREIEN WÄHLER, der CDU und bei der AfD)
