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Michael Frisch

fraktionslos 25.01.2024 Sitzungen 18/58

Herr Dr. Braun, es ist völlig uninteressant, was Sie hören wollen oder nicht. Ich bin Abgeordneter dieses Landtags und habe das Recht, zu allen hier diskutieren Fragen zu sprechen. (Zurufe von der SPD) Ich möchte nur eine Sache klarstellen, Frau Dr. Hubig: Ich habe nicht gesagt, dass es das früher überhaupt nicht gegeben hätte, aber Sie haben selbst eingeräumt, dass diese Vorfälle massiv zugenommen haben. Ich kann das aus meiner eigenen Erfahrung bestätigen. Ich habe in über 30 Jahren an den Schulen eigentlich nie irgendeine antisemitische, judenfeindliche Äußerung in meinen Klassen gehört. Das gab es praktisch nicht. (Abg. Daniel Köbler, BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN) Natürlich ist das eine anekdotische Evidenz. Ich bestreite nicht, dass man das vielleicht in anderen Schulen anders erlebt hat, aber die massive Zunahme, die Sie selbst einräumen, hat doch Gründe. Es irritiert mich, dass man nach diesen Gründen überhaupt nicht zu fragen scheint. Das ist eine Vogel-StraußPolitik. Man steckt den Kopf in den Sand, obwohl doch eigentlich alle genau wissen, wo die Ursachen dafür liegen, dass das so zugenommen hat. (Abg. Benedikt Oster, SPD: Bei Ihnen!) Wenn Menschen in großer Zahl aus Ländern bei uns einwandern, in denen der Antisemitismus, der Judenhass, nun einmal zur DNA ihrer Kultur gehört – es ist unstrittig, dass das so ist –, dann darf man sich doch nicht wundern, wenn diese Dinge dann irgendwann bei uns aufschlagen. Wir hatten jetzt den Katalysator des Konflikts in Israel. (Abg. Philipp Fernis, FDP: Haben Sie gerade DNA gesagt? –

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