Martin Haller
Sehr gut!) Bildungsgerechtigkeit und Chancengleichheit bedeuten nicht, dass am Ende alle gleich gemacht werden, sondern es bedeutet, dass man die Kinder mit ihren Fähigkeiten und mit ihren Schwächen ernst nimmt und schaut, dass sie ihren Weg gehen. Den können sie differenziert in unserem Schulsystem gehen. Da kommen sie nicht am Anfang in irgendein Kästchen, in dem sie bleiben sollen, sondern sie kommen am Anfang zusammen, bleiben eine Weile zusammen, und dann machen sie ihren Weg. Wer sich später entwickelt nach der Pubertät, weil manche eben Spätstarter sind, der hat die Chance, trotzdem etwas zu werden. Sie wollen Kinder ausschließen. Sie wollen, dass am Ende Kinder irgendwo in prekären Verhältnissen landen, (Heiterkeit des Abg. Dr. Jan Bollinger, AfD) ab von der Gesellschaft, möglichst weit weg und nicht in einem Regelunterricht mit Deutsch-Intensivkursen, so wie wir das planen. Wir wollen, dass alle zusammen sind, wir wollen integrieren und nicht ausschließen. Vielen Dank. (Beifall der SPD, des BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN und der FDP –
