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Martin Louis Schmidt

AfD 28.09.2023 Sitzungen 18/51

Herr Kollege Dr. Kusch, zunächst einmal stelle ich fest, dass Sie einem binären Geschlechtsvorstellungsbild anhängen, Sie nennen nur die zwei Geschlechter. (Beifall bei der AfD) Was ist dann mit dem Stern. Wenn Sie alles konsequent durchsetzen möchten, dann hätten Sie den Stern jetzt auch mit sagen müssen, und der Verband müsste entsprechend umgeändert werden. Dass man in bestimmten Situationen die weibliche und die männliche Form nennt, ist überhaupt kein Problem. Das mache ich auch immer wieder. (Abg. Benedikt Oster, SPD: Was?) Wenn Sie das immer bei allen Sachen konsequent machen, wenn Sie zehn Berufe aufzählen, dann wird das in der Rede schwer zu sprechen und im schriftlichen Gebrauch erst recht schwer erträglich sein. Das ist ein schlechter Stil. Das macht man nach Gefühl. Was mir auch auffällt – das will ich an dieser Stelle auch einmal sagen –, (Zuruf des Abg. Daniel Köbler, BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN) ist, dass bestimmte Begriffe immer in der männlichen Form genannt werden, weil man es doch nicht konsequent durchzieht. Wenn von Tätern die Rede ist, dann höre ich in der Regel nicht Täterinnen und schon gar nicht mit Sternchen, oder wenn von Mörder die Rede ist, dann ist auch Mörderin nicht mitgesagt. (Abg. Ellen Demuth, CDU: 99 % Männer!) Das wird sehr selektiv gehandhabt, was wieder das unterstreicht, was ich betont habe, dass es eine hochideologische Geschichte, ganz an den Menschen vorbei ist. (Abg. Benedikt Oster, SPD: In welcher Welt leben Sie denn?) Danke sehr. (Beifall der AfD)

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