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Joachim Paul

AfD 28.09.2023 Sitzungen 18/51

Jawohl! – Zuruf der Abg. Dr. Anna Köbberling) weil sie von Beginn an nicht an die berufliche Ausbildung herangeführt worden sind, die vielleicht ihrem Wesen und ihrer Begabung am besten entsprochen hätte. (Abg. Michael Frisch, AfD: So ist es!) Meine sehr geehrten Damen und Herren, ich denke auch an die Berufsbildenden Schulen in diesem Land; denn dieser Antrag, er belegt einmal mehr, welche Rolle man ihnen in der rheinland-pfälzischen Bildungspolitik zuteilt, nämlich die einer Reparaturwerkstatt. (Abg. Joachim Paul, AfD: Ja!) Hier unterscheidet sich die Haltung der CDU diametral. Wir sehen in den Berufsbildenden Schulen Talentschmieden für eine berufliche Ausbildung. Sie sind nicht Notnagel für Studienabbrecher. (Beifall der CDU, bei der AfD und bei den FREIEN WÄHLERN) Genau diese Luft atmet der vorliegende Antrag. Der Klage über zu wenig Ausbildungsverträge und zu viele Studienabbrecher folgt gar überschwänglich die Begrüßung einer Elternkampagne, dann einer Imagekampagne „Klimahandwerk“, von Beratungsangeboten von IHK, Coaches, von HWK, DEHOGA und auch noch einmal Übergangscoaches für schwierige Schülerinnen und Schüler. Wissen Sie, meine sehr geehrten Damen und Herren, was ich begrüßt hätte? – Ich hätte begrüßt, wenn Sie sich in diesem Antrag endlich einmal ehrlich gemacht hätten hinsichtlich einer Situationsbewertung, wenn endlich ein echter Ansatz erkennbar gewesen wäre, das Grundproblem der rheinlandpfälzischen Bildungspolitik anzupacken. (Beifall der CDU und bei der AfD) Das wäre gelungen mit einer Anerkennung, dass Menschen kognitiv unterschiedlich sind, ohne dass sie deshalb eine unterschiedliche Wertigkeit haben, (Beifall der CDU, bei der AfD und bei den FREIEN WÄHLERN –

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