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Anke Beilstein

CDU 28.09.2023 Sitzungen 18/51

Herr Präsident, liebe Kolleginnen und Kollegen! Die Überschrift des Antrags klingt gut: „Eine solide Ausbildung für die Fachkräfte von morgen – Stärkung des dualen Ausbildungssystems“. Wer wollte dieser Zielsetzung widersprechen? In meiner letzten Rede in diesem Hohen Hause möchte ich eine Bewertung dieses Antrags daher auch in den Kontext der vergangenen 17 Jahre im Ja, mit der dualen Ausbildung haben wir in Deutschland eine besondere Form der Berufsausbildung, um die wir in der Tat international beneidet werden. Weil dieses System so hervorragend ist, haben wir uns als CDULandtagsfraktion immer voller Überzeugung gerade für die Stärkung der berufsbildenden Schulen eingesetzt, vor allem hinsichtlich einer guten Unterrichtsversorgung und zukunftsorientierten Ausrichtung. (Beifall der CDU) Ich erinnere in diesem Zusammenhang insbesondere an unseren Antrag „Digitale Lernzentren 4.0 ausbauen“ vom 20. August 2018, also von vor über fünf Jahren. (Abg. Martin Brandl, CDU: Das war ein sehr guter Antrag!) Wenn ich dann in dem heutigen Antrag lese, dass man die Landesregierung auffordern möchte, „die Digitalisierung der BBS u. a. durch das Projekt ‚Digitale berufsbildende Lernzentren‘ weiter zu forcieren“, frage ich mich schon: Was ist denn in den vergangenen fünf Jahren passiert, und wer hat hier die Bildungsverantwortung getragen, (Beifall der CDU) dass Sie in einem Antrag der Ampelfraktionen die SPD-geführte Landesregierung quasi auffordern müssen? Kommen wir noch einmal zurück zur Situationsbeschreibung in diesem Antrag. Es wird festgestellt, dass die Zahl der neu abgeschlossenen Ausbildungsverträge gesunken ist. Dafür gibt es sicherlich vielfältige Ursachen. Eine ist aber ganz sicherlich auch, dass in den vergangenen Jahren bis Jahrzehnten politisch forciert wurde, möglichst viele junge Menschen zum Abitur zu bewegen. (Abg. Joachim Paul, AfD: Genau! –

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