Sven Teuber
Sehr geehrter Herr Präsident, Kolleginnen und Kollegen! Lebensleistungen dürfen an keinen Grenzen Halt machen. Deswegen ist es richtig, dass, wenn Menschen unter uns leben, die sich engagieren und für die Gesellschaft eintreten, sie entsprechend ihrer Lebensleistung gerecht behandelt werden. Wenn sie zum Beispiel als Lehrkraft in ihrem Heimatland ausgebildet wurden, sollen sie hier die Möglichkeit bekommen, um in Schulen aktiv zu werden, ein schnelles Verfahren ermöglicht zu bekommen, damit wir den Fachkräftebedarf, den wir in unseren Schulen haben, decken können. Die Lebensleistung dieser Menschen verdient Anerkennung, verdient deswegen eine Behandlung mit einem Gesetz, das Lehrkräfteberufsqualifizierungsgesetz – ich habe noch einen Teil vergessen, ich lese es noch einmal vor –, das Lehrkräfteberufsqualifikationsfeststellungsgesetz. (Beifall bei der SPD, bei dem BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN und bei der FDP – Heiterkeit bei der SPD) Wer das Wort richtig aussprechen kann, hat den Integrationskurs in Deutsch schon bestanden. In dem Sinne ist es auch so, dass die Verfahren nicht so kompliziert sein sollen, Frau Staatssekretärin, wie der Titel des Gesetzes klingt. Wir freuen uns, dass wir heute als Ampelfraktionen dieses Gesetz einbringen können, damit alle möglichen und gut qualifizierten Lehrkräfte, egal woher sie kommen, in Rheinland-Pfalz in den Klassen zur Verfügung stehen und nicht unnötig ihre Leistungen zu Hause lassen müssen. Wir freuen uns über eine breite Zustimmung, damit das Lehrkräfteberufsqualifikationsfeststellungsgesetz eine Anerkennung für die Menschen im Land ist. Vielen Dank. (Beifall der SPD, des BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN und der FDP)
