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Hans Jürgen Noss

SPD 21.06.2023 Sitzungen 18/46

Schwierig!) – Schwierig, ja. Da gibt es natürlich Zusammenhänge, aber es ist auch klar, dass die Leute nach den bedrückenden Corona-Jahren ein Nachholbedürfnis haben, nicht zuletzt was das Reisen anbelangt. Das ist eine wesentliche Erklärung, weshalb jetzt doch ziemlich viel gereist wird, und das ist erfreulich. Noch dazu wird sehr viel im Inland gereist. Das beflügelt natürlich auch die Besucherzahlen in Rheinland-Pfalz. Das muss man also schon ein bisschen umfassender betrachten. Dennoch bleiben die Inflationssorgen. Die können sich in der Zukunft eben doch negativ auf das Reiseverhalten auswirken. Das muss man im Blick behalten. Festhalten möchte ich jetzt aber auch, dass Rheinland-Pfalz schon durch die Corona-Folgen tourismuspolitisch punkten kann und es auch zum Teil tut, weil es zum Beispiel einen sehr starken Drang zum Wandern und zum Rad fahren gibt und Rheinland-Pfalz dafür naturräumlich hervorragende Möglichkeiten hat. Die müssen wir jetzt, auch für die Zukunft, ausschöpfen. Ich denke, es sind noch viele Möglichkeiten vorhanden, die bisher nicht genutzt wurden. Als Letztes möchte ich sagen, dass wir auch unsere große Dichte an Welterbestätten noch mehr in die Marketing-Waagschale werfen sollten; denn es gibt in anderen Ländern, gerade im britischen Bereich oder außerhalb von Deutschland allgemein, einen Welterbetourismus. Wenn ich überlege, wie viele Welterbestätten wir haben und wie wenig sich dies bisher in den Besucherzahlen niederschlägt, (Abg. Sven Teuber, SPD: Nein, das stimmt ja gar nicht!) dann sind dort die Möglichkeiten bei Weitem nicht genutzt. (Abg. Sven Teuber, SPD: Das stimmt gar nicht! Es ist eine Frechheit, so etwas zu behaupten!) Da sollte die Politik einiges mehr machen, um die Potenziale auszuschöpfen. Danke sehr. (Beifall der AfD –

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