Martin Louis Schmidt
Offizielle Gedenkveranstaltungen als symbolträchtige Veranstaltungen von Regierungsseite, von einer Landesregierung auch in Rheinland-Pfalz, etwa am Mauerdenkmal in Koblenz, und Zeitzeugenprogramme und die Einbeziehung von Zeitzeugen in die Bewusstseinsbildung sind zwei Seiten einer Medaille. Sie haben das etwas gegeneinander ausgespielt. Ich würde mir wünschen, dass es dieses offizielle politische Gedenken gibt, dass die Politik damit die Wertschätzung gegenüber bestimmten Ereignissen sehr deutlich macht. Ich habe das in meiner Rede sehr ausführlich dargestellt, es braucht unbedingt diese Zeitzeugenprogramme, gerade an den Schulen, weil Zeitzeugen Geschichte emotional rüberbringen und, gerade mit Blick auf die jungen Menschen in unserem Land, sehr wirkungsvoll sind. Wenn Sie so abfällig über die Anfrage zu den Galizienauswanderern sprechen: Das habe ich im Kontext unserer Diskussion über eine Regionalpartnerschaft mit der Ukraine gebracht. Dann müssten Sie sich einfach ein bisschen informieren. Das wäre nämlich ein sehr wesentlicher Regionalbezug. Das sollte man wissen, weil es nämlich eine Brücke, in diesem Fall zwischen RheinlandPfalz und einer großen Region um Lemberg in der Ukraine, darstellen würde, auf die man eine Partnerschaft gründen kann. Dabei belasse ich es jetzt erst einmal. (Zuruf von der SPD: Ja, das ist gut!) Danke sehr. (Beifall der AfD)
