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Martin Brandl

CDU 11.05.2023 Sitzungen 18/44

Die hören sich das ja gar nicht an! Es ist ja keiner mehr da!) – Ja, sie können es nachlesen, und ich habe gute Hoffnung, Herr Hauer hört genau zu. Herr Hauer wird es auch weitergeben. Ich möchte etwas dazu sagen, was in Rheinland-Pfalz gut läuft. Gut läuft – ich habe es deshalb schon angesprochen – dieses ganze Thema des eigenen Engagements der Bürgerinnen und Bürger. (Abg. Carl-Bernhard von Heusinger, BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN: KIPKI läuft super!) Gut laufen Kleinigkeiten, bei denen ich ausdrücklich die Landesregierung lobe. Wir waren mit dem Arbeitskreis bei einem Holzbauunternehmen in Kaiserslautern. Perfekt, was sie machen. Sie bauen klimaneutral Häuser im großen Stil. Danke Christof Reichert, dass Du uns diesen Termin vermittelt hast. Herr Hauer, was mich dann freut, ist, wenn ich dahin komme und in diesem Unternehmen zu Gast sein darf, dass da dieses kleine Schild „H.ausgezeichnet“ am Eingang steht. Ja, das ist wichtig. Es ist keine Petitesse im Klimaschutzbericht, dass darauf hingewiesen wird. Ja, es ist wichtig, dass wir als Politik hinschauen, wenn Bürgerinnen und Bürger, in diesem Fall dieses Unternehmen, ein vorbildliches Gebäude baut, ein Gebäude baut, in dessen Baumaterial CO gespeichert ist, ein Gebäude, das im Zweifelsfall andere Menschen dazu anregt, es ihnen gleich zu tun und Baustoffe zu substituieren, ein Gebäude, in dem nicht nur CO im Baustoff gespeichert ist, sondern ein Gebäude, das, weil es so gut gedämmt ist, noch CO in Zukunft spart. Das ist großartig. Das ist eine Kleinigkeit. Das wurde ausgezeichnet. Ich finde gut, dass Sie das machen. (Beifall der CDU) Das ist aber schon ein bisschen wenig. Jetzt nehmen wir einmal das ganz andere Große. Ich denke an die großen Städte und Verdichtungsräume im Ballungsraum Oberrheingraben. Wir waren in München und haben uns angesehen, welche Wärmeversorgung die Stadtwerke München für die Stadt München, für die Bürgerinnen und Bürger dort, für die Unternehmen dort, macht. Dort befinden sich große Industrieunternehmen. Die sitzen genauso wie wir im Oberrheingraben auf einem Schatz aus Tiefengeothermie. Der feine Unterschied ist, die nutzen das einfach. Hier in Mainz läuft das Gaskraftwerk, damit die Menschen im Winter nicht frieren müssen. Ich frage mich: Wann sind wir in Rheinland-Pfalz so weit, Wärmepotenziale, die wir klimaneutral heben können, zu erschließen? Ich würde mir da einfach mehr wünschen. (Beifall der CDU) Beim Thema „Klimawandel“ ist das Thema „Anpassung“ etwas, das mir einfach viel zu kurz kommt. Über den Wald will ich nicht reden. Wir haben gestern gesagt, es wäre wichtig, darauf hinzuweisen, was dort zu tun ist. Zum Abschluss will ich aber doch noch einmal auf das Thema „Wasser“ eingehen. Nach dem Abschmelzen der Alpengletscher, durch die jahreszeitliche Verlagerung der Regenfälle gibt es Dinge zu tun. Nicht irgendwann, sondern jetzt, weil das, was wir tun müssen, wird lange Zeit brauchen. Wir müssen die Winterregenfälle für die Dürresommer speichern, und wir werden die Winterregenfälle für die Dürresommer technisch speichern müssen. Es wird nicht damit getan sein, im Wald eine Rigole zu bauen und in der Fläche das Wasser zu versickern. (Glocke des Präsidenten) Das ist richtig und wichtig. Wir werden sie technisch speichern müssen. Wir brauchen flächendeckend Wehre, Talsperren und Regenrückhaltebecken. Da höre ich von dieser Landesregierung und den sie tragenden Fraktionen leider gar nichts. (Abg. Benedikt Oster, SPD: Die sind da!) Im Gegenteil, aus ideologischen Gründen werden diese Dinge überall geschleift. Vielen Dank. (Beifall der CDU)

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