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Michael Frisch

AfD 11.05.2023 Sitzungen 18/44

Damals gab es eine Eins-zu-eins-Betreuung, sodass ein Schüler mit Inklusionsbedarf eine Betreuerin hatte. Dann hat man irgendwann festgestellt, das ist weder personell noch finanziell in Zukunft darstellbar, und man ist dazu übergegangen, eine sogenannte Kompetenzberatung zu machen. Es wurden normale Regelschullehrer, die gar keine Ausbildung hatten, von Lehrern in einer Art Crashkurs, einem Schnellverfahren beraten. (Zuruf des Abg. Daniel Köbler, BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN) Man hat ihnen einige Informationen mitgegeben. Das heißt, da wurde ein mehrjähriges Studium der Sonderpädagogik auf die Schnelle ersetzt durch ein paar Informationen, wie man damit umgeht. Damit lassen Sie die Lehrer an den Regelschulen allein. Das ist ein Riesenproblem; denn natürlich möchten die Kollegen den Inklusionsschülern gerecht werden, aber letzten Endes können sie es nicht, und es geht auch zulasten der übrigen Schüler in einer Klasse. Das ist genau die Sorge, die ich aus meiner praktischen Erfahrung aus der Schule teile. Insofern bin ich völlig bei Kollegem Brandl, auch wenn ihm das möglicherweise nicht gefällt. Was hier passiert, ist die faktische Aushöhlung und Schwächung unserer Förderschulen, (Glocke des Präsidenten) und das wird am Ende zulasten unserer Kinder mit Inklusionsbedarf gehen. Danke schön. (Beifall der AfD)

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