Daniel Köbler
Sehr geehrte Frau Präsidentin, meine sehr geehrten Damen und Herren! Kollegen Barth und Schreiner, ich bin Ihnen dankbar für diese Kurzinterventionen. Zu Herrn Paul kann ich sagen, wenn Sie meine Politik als fragwürdig darstellen, fühle ich mich darin bestätigt, weil es das ganze Ziel meiner politischen Arbeit ist, dass Menschen wie Sie das infrage stellen. Kollege Barth, man kann natürlich sagen, mein Anspruch an die Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention ist, dass die Bildungsgarantie für Menschen mit Behinderung schon damit erfüllt ist, dass sie nicht zu Hause weggesperrt werden und nicht in die Schule dürfen. Das können Sie so sagen. Das teile ich nicht. Das teile ich definitiv nicht. Wir haben vielleicht einen anderen Anspruch. Ich habe den Anspruch, dass es heißt, alle Menschen haben die gleichen Chancen, den gleichen Zugang zu Bildung, (Abg. Joachim Paul, AfD: Den haben sie auch durch Förderschulen!) und das ist dann vielleicht auch tatsächlich ein Unterschied. Ich finde es nicht angemessen im Sinne eines inklusiven und sozial gerechten Menschenbilds, dass man sagt, es reicht, wenn Kinder mit Behinderung nicht zu Hause eingesperrt werden. Ich finde, das reicht nicht. (Widerspruch von CDU und AfD –
