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Anette Moesta

CDU 11.05.2023 Sitzungen 18/44

Herr Staatsminister Schweitzer, ich möchte wirklich betonen, dass ich gesagt habe, Einzelprojekte wie Gemeindeschwesterplus sind Ansätze, die bei Weitem nicht ausreichen. Wenn wir uns die Zahlen anschauen, müssen wir auf die Vollzeitkräfte schauen. Das sind 39, die bis zum Jahr 2026 auf 54 aufwachsen sollen. Wir haben über 2.300 Gemeinden in Rheinland-Pfalz. Dann frage ich mich, wie hier durch die Straßen, die Orte gefegt werden soll. Das ist der Anlass für uns zu sagen, wir brauchen kommunal, unten einen Netzwerker, der Ehrenamtlichkeit bündelt. Mir ist sehr wohl bewusst, dass wir Seniorenarbeit nicht komplett hauptamtlich organisieren können. Das geht nur über ein Netzwerk an der Basis. Das ist unser Ziel. Ich war nicht despektierlich gegenüber der Gemeindeschwesterplus, aber das sind wortwörtlich Antworten, die ich vor Ort von Menschen bekomme, (Abg. Ellen Demuth, CDU: So ist es!) die in der Sozialbranche tätig sind, die Leitungen von Seniorenheimen innehaben und Ähnliches und mir das sagen. Wenn ich in unseren Landkreis MayenGemeindeschwesternplus, Koblenz schaue, wir hätten zwei über 200.000 Einwohner, die Altersstruktur ist zum Teil differenziert, aber sehr viele alte Menschen, auch wenn wir jetzt auf unter 80-Jährige gehen – was ich sehr begrüße, das ist im Ausschuss angedeutet worden –, aber ich weiß nicht, wie so jemand das leisten soll. Deswegen brauchen wir vor Ort in den Kommunen eine hauptamtliche Unterstützung, die alles bündelt und eben immer vor Ort ist und alles mitbekommt. Das sieht auch die Verbandsgemeinde Diez so, die sagt, Gemeindeschwesterplus – das sagt Frau Marzi – reicht nicht aus. Deswegen haben wir eine Fachstelle für Senioren- und Gesundheitsberatung gegründet. Sie hat ausdrücklich bei unserer Tagung gesagt, es reicht nicht aus. Wir haben von ganz vielen gehört, dass es eben nicht reicht. (Beifall der CDU und bei den FREIEN WÄHLERN)

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