Lisa-Marie Jeckel
Sehr geehrter Herr Präsident, sehr geehrte Damen und Herren! Sowohl als Fußgänger als auch als Radfahrer bewegt man sich am nachhaltigsten und umweltbewusstesten von A nach B. Man hält sich körperlich fit und schont die Umwelt. (Abg. Marco Weber, FDP: Sehr gut!) In vielen Städten in Rheinland-Pfalz wurde in den vergangenen Jahren schon viel für den Radverkehr getan. Zugunsten von Radfahrern sind Fahrspuren reduziert und neue Radschutzstreifen oder Radwege markiert worden. (Abg. Carl-Bernhard von Heusinger, BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN: Richtig!) Steuerliche Vorteile wie das Jobrad oder die Einrichtung von Fahrradparkhäusern – in Ingelheim oder jetzt jüngst in Koblenz am Hauptbahnhof – eröffnen die Möglichkeit, das Velo, wie es die Schweizer nennen, für die tägliche Bewegung zum und vom Arbeitsplatz zu nutzen. Touristisch ist das Rad für Rheinland-Pfalz von größter Bedeutung. Radwanderwege erschließen den mobilen Touristen die Schönheit unserer Heimat. Leider sind besondere Raderlebnistage in der jüngeren Vergangenheit geopfert worden, weil es das Polizei- und Ordnungsbehördengesetz den Veranstaltern unmöglich gemacht hat, diese bei Familien und Radsportlern gleichermaßen beliebten Tage durchzuführen. Die Landesregierung hat das besondere Erlebnis auf gesperrten Bundesstraßen – etwa links und rechts des Mittelrheins – total geopfert. (Abg. Marco Weber, FDP: Ui!) Jenseits von „Jedem sayn Tal“ und anderer durchgeführter Raderlebnistage sind Radwege entlang der Flüsse in Rheinland-Pfalz ebenfalls von größter Bedeutung für den Tourismus, aber auch für die Verbindung von Städten und Gemeinden entlang der Flüsse. Indes sind die Planungen und Baumaßnahmen für Radwege so zäh wie der Berufsverkehr in Mainz, wenn sich wieder Klimakleber auf der Saarstraße angeklebt haben. (Beifall der FREIEN WÄHLER und der AfD) Mehrere Kleine Anfragen in OPAL belegen es, dass jeder von uns schon für seine Heimatregion entsprechende Anfragen gestellt hat. Gerade in engen Flusstälern entlang belebter Bundesstraßen ist es wichtig, dass die schon fertig geplanten Radwege endlich gebaut werden. (Unruhe im Hause – Glocke des Präsidenten) Unsere Bürgermeisterin der Verbandsgemeinde Rhein-Mosel, Kathrin Laymann, setzt große Hoffnungen in Sie, Frau Ministerin Schmitt, dass der LBM zwischen Dieblich und Koblenz-Lay endlich den Radweg entlang der Mosel an der B 49 baut. (Beifall der FREIEN WÄHLER –
